Digitalisierungsstrategie für Kommunen
UNSERE THEMENGEBIETE
Die Digitalisierung fordert auch die Kommunen heraus. Städte, Kreise und Gemeinden arbeiten dann erfolgreich, wenn sie eine Digitalisierungsstrategie entwickeln und umsetzen. Ohne Digitalisierung haben Kommunen keine Zukunft.
Digitalisierungsberatung
Wir haben Erfahrung bei der Erstellung von Digitalisierungsstrategien, beziehen Bürger: Innen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung mit ein. Für uns ist ein ganzheitliches Vorgehen wichtig.
Künstliche Intelligenz
Wir beraten bei der Identifizierung von Einsatzmöglichkeiten, zeigen Marktentwicklungen und begleiten die Governance-Entwicklung für sichere und verantwortungsvolle Nutzung.
Change-Management
Wir unterstützen und beraten Kommunen bei der Transformation im Allgemeinen und bei der Digitalisierung der Verwaltung und beim Change-Management im Besonderen.
Smart City
Wir unterstützen bei der Entwicklung von Smart City Konzepten und -projekten, bei der Smart City Förderung. Unsere Arbeit bezieht auch smarte Regionen mit ein.
Wie gehen wir vor
01
Analyse
Wir analysieren gemeinsam mit der Verwaltung den Grad der Digitalisierung. Dazu setzen wir u.a. auf Interviews mit ausgewählten Führungskräften und Verwaltungsmitarbeitenden.
02
Auswertung
Wir werten gemeinsam mit der Verwaltung den Status aus und entwickeln ein Vorgehensmodell zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.
03
Prozess
Wir setzen einen Prozess zur Erstellung der Digitalisierungsstrategie auf und begleiten die Verwaltung dabei bis zur Umsetzung.
Habbel Blog
Nachrichten und Kommentare zur Modernisierung und Digitalisierung des Public Sectors. Pointiert – Informativ – der Zukunft gewidmet. Wir müssen unsere politischen Strukturen reformieren.
Publizist & Digitalpionier Franz-Reinhard Habbel und
Smart-City Experte Michael Lobeck reflektieren in ihrem Podcast City-Transformer die Transformation der deutschen Kommunen.
Wie wollen wir in Zukunft leben? Franz-Reinhard Habbel hält Vorträge und Keynotes zur Digitalisierung, Globalisierung, Transformation und zur Zukunft der Städte und Gemeinden.
Unser Team
Wir sind ein netzwerkorientiertes Unternehmen und arbeiten mit einem interdisziplinären Team von Experten und Praktikern an Lösungen für Kommunen. Die Teams werden entsprechend den zu bewältigten Herausforderungen zusammengesetzt.
Franz-Reinhard Habbel
Gründer & CEO
Benedikt Habbel
CEO
Axel Düker
Manager
Franz-Reinhard Habbel
Gründer & CEO
Benedikt Habbel
CEO
Axel Düker
Manager
Kommunaler Hintergrund
KUNDENSTIMMEN
FAQ
Immer mehr Fachbegriffe aus der Digitalisierung finden Eingang in die kommunale Praxis, darunter Künstliche Intelligenz, Digitaler Zwilling, Urbane Datenplattform und Smart City.
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Bereich der Informatik, der darauf abzielt, Maschinen zu entwickeln, die Aufgaben autonom übernehmen können, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern.
Das Ziel ist es, Maschinen zu schaffen, die in der Lage sind, selbstständig zu lernen, Entscheidungen zu treffen und auf neue Situationen angemessen zu reagieren.
Künstliche Intelligenz soll in der Lage sein, neue Informationen zu lernen und diese in bestehende Prozesse zu integrieren. In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Teildisziplinen der KI entwickelt, wie z.B. maschinelles Lernen, natürliche Sprachverarbeitung und Robotik.
Im Kontext der Verwaltungen werden momentan die Bereiche der Generativen KI mit LLMs, Mustererkennung durch maschinelles Lernen, Wissensmodellierung, Expertensysteme und zum Teil Robotik in Bezug auf mögliche Einsatzgebiete diskutiert und zum Teil umgesetzt.
ChatGPT ist ein Beispiel für ein Transformer-basiertes Modell, genauer gesagt für ein GPT-Modell (Generative Pre-trained Transformer).
Dies bedeutet, dass diese Systeme speziell auf die Verarbeitung von natürlicher Sprache entwickelt werden. Sie werden so trainiert, dass sie aufgrund ihrer großen Menge an Trainingsdaten in der Lage sind, zwischen einzelnen Wörtern einen Kontext und Bedeutung herzustellen. Dadurch können sie mithilfe von Wahrscheinlichkeiten das jeweils wahrscheinlichste nächste Wort generieren, um eine kohärente Antwort zu formulieren.
Da Transformer-Modelle auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen basieren, sind ihre Antworten stark von den zuvor trainierten Daten abhängig. Sie können jedoch neue Kombinationen von Wörtern erzeugen und sind nicht auf exakte Wiederholungen des Trainingsmaterials beschränkt.
Ein Prompt ist eine Eingabe, Anweisung oder Frage an eine generative KI, die dazu dient, eine möglichst passende oder relevante Ausgabe zu erzeugen. Je klarer und präziser der Prompt formuliert wird, desto wahrscheinlicher liefert das KI-System eine hilfreiche Antwort.
Wenn sehr spezialisierte und präzise Formulierungen genutzt werden, um die Ausgabe der KI gezielt zu beeinflussen, spricht man von Prompt-Engineering.
Privacy Filter KI-Systeme, die auf Sprachmodellen basieren, sollten einen Schutz gegen die Eingabe von datenschutzrelevanten Daten beinhalten.
Privacy Filter erkennen mittlerweile datenschutzrelevante Inhalte und können diese vor der Verarbeitung im KI-System filtern, bzw. anonymisieren. Privacy Filter gelten als ein guter Grundschutz vor unbeabsichtigter Eingabe datenschutzrelevanter Informationen. Die Kontrolle und Aufmerksamkeit durch den Nutzenden werden durch Privacy Filter nicht aufgehoben
Smarte Städte nutzen die Digitalisierung zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Attraktivität des Standortes. Sie orientieren sich an den 17 Zielen der Vereinten Nationen wie u.a. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Schutz des Klimas.
Smarte Städte nutzen die Digitalisierung zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Attraktivität des Standortes. Sie orientieren sich an den 17 Zielen der Vereinten Nationen wie u.a. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Schutz des Klimas.
Ein Digitaler Zwilling bildet im städtischen Bereich reale Objekte wie Gebäude und Infrastrukturen digital ab. Das gilt auch für Funktionen bzw. Nutzungen. Die Daten können miteinander verbunden und ausgetauscht werden, um zum Beispiel Planungen virtuell durchzuführen. Digitale Zwillinge bilden auch die Grundlage für die Visualisierung von Objekten. Im Idealfall kann so eine Stadt komplett in ihren Strukturen digital abgebildet werden.
Change-Management betrifft die Veränderung von Aufgaben, Organisationen und Tätigkeiten mit dem Ziel einer Neuausrichtung. Es erfordert nicht nur eine Veränderung von Strukturen und Abläufen, sondern auch ein neues Mind-Set der Führungskräfte und Mitarbeitenden hin zu mehr Kooperation und Kollaboration. Im Bereich der Verwaltung bedeutet dies u.a. eine stärkere Nutzung von Projektarbeit sowie neben Finanzen und Recht, auch ein Steuern mit Daten. Chance-Management ist der Schlüssel zur Modernisierung. Ohne ein solches Veränderungsmanagement bleiben Digitalisierungsstrategien lediglich Papier und erschweren die Umsetzung der darin geforderten Maßnahmen.
Eine digitale Verwaltung oder auch e-Government genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass alle Verwaltungsprozesse digital ablaufen. Das betrifft den Zugang zu Verwaltungsleistungen, die Bearbeitung von Vorgängen bis hin zur Erstellung von Bescheiden und deren Zustellung. Auch die Kommunikation innerhalb und zwischen den Behörden findet digital statt. Zentrale Treiber der Digitalisierung der Verwaltung sind u.a. das Online-Zugangsgesetz und das One-Only-Prinzip. Bis Ende 2022 müssen 575 Verwaltungsverfahren über einen Online-Zugang verfügen. Das One-Ony-Prinzip verpflichtet die Verwaltung, bereits vorhandene Daten der Bürger:innen zum Beispiel bei Anträgen wiederzuverwenden, egal bei welcher Behörde sie gespeichert sind. Damit soll eine immer wieder bemängelte Doppel- und Mehrfacheingabe von Daten, wie zum Beispiel Anschriften etc. künftig nicht mehr notwendig sein.
Eine urbane Datenplattform (UDP) speichert, analysiert und stellt lokale Daten der gesamten Verwaltung aufbereitet zur Verfügung. In ausgewählten Fällen können auch Nutzer die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft sein. Es handelt sich um eine Vielzahl von Daten insbesondere aus den Bereichen Ver- und Entsorgung, Verwaltung, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Energie und Sicherheit. Diese Daten sind bisher kaum miteinander vernetzt und nur in selten Fällen in Echtzeit abrufbar. Das ist aber künftig erforderlich, um Prozesse automatisiert steuern zu können. Urbane Datenplattformen bilden die Grundlage für Data-Analytics und die Steuerung von Prozessen. Sie sind nicht zuletzt das „Datenherz“ einer Kommune.
Robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) kann für standardisierte digitale Bearbeitungsschritte in der Verwaltung eingesetzt werden. Das System entlastet Mitarbeitende, indem es zuvor definierte Bearbeitungsschritte automatisch ausführt. Der RPA-Bot folgt vordefinierten Regeln und automatisiert Standardabläufe, ohne dass er sie eigenständig erlernen muss.
Der Bot nutzt die Benutzeroberfläche der Software, ähnlich wie es ein Mensch tun würde, indem er Maus- und Tastatureingaben nachahmt. Das bedeutet, dass RPA ohne aufwändige Schnittstellenprogrammierung verschiedene Systeme miteinander verbinden kann