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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 12.11.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Gutachten des Sachverständigenrates) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 12. November geht es um das jüngste Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, den Jugendmedienschutzindex, Straßenbaubeiträge in Bayern, Brandschutzregelungen in Deutschland, Gewinner und Verlierer in der Arbeitswelt, digitale Transformation in Unternehmen und Behörden, das e-Governmentgesetz in Thüringen, Sensoren in der Stadt, Verkehrsschilder in Bewegung, digitale Bildung in Estland, Netzpolitik und Bundestagswahl und um Kritik an der Transparenzdatenbank in Österreich. 

Kopf der Woche: Fotis Chatzidiakos, Bürgermeister von Rhodos

Buch der Woche: „Leere Herzen: Roman“ von Juli Zeh 

Webseite der Woche: https://digitaltag.swiss

Behörde der Woche: Eisebahnbundesamt

Tweet der Woche: Daniel Zimmermann, Bürgermeister der Stadt Monheim

Zu guter Letzt: Waymo is first to put fully self-driving cars on US roads without a safety driver

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 5.11.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. IT-Ausstattung in den Schulen) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 5. November geht es um einen erneuten Dieselgipfel betroffener Städte mit der Bundeskanzlerin, die IT-Ausstattung an Schulen, die Vorlesestudie 2017, eine Plattform zum Austausch über das kommunale Finanzwesen, Flüchtlinge im ländlichen Raum, die Rolle der Städte bei der Paketzustellung, die Straße der Zukunft in der Stadt Köln, einen Energiewende-Index, die Unterstützung von IT-Firmen bei Ausstattung von digitalen Klassenräumen, digitale Hausaufgaben, Tablets ersetzen 20.000 Blatt Papier in einer Kommunalverwaltung, Schutz vor Cyberangriffen, Fake-News der Polizei und um die Zukunft des Einkaufens.  

Kopf der Woche: Claudette Kölzow, neue Bürgermeisterin der Gemeinde Buchheim

Buch der Woche: „Disruptive Thinking: Das Denken, das der Zukunft gewachsen ist“ von Bernhard von Mutius

Webseite der Woche: Weltklimaschutzkonferenz in Bonn

Startup der Woche: https://www.43einhalb.com

Tweet der Woche: Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen

Zu guter LetztSaudi-Arabien plant Megacity für 500 Milliarden Dollar

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 29.10.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Forderungen des DST an eine neue Bundesregierung) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 29. Oktober geht es um Forderungen des Deutschen Städtetages an eine neue Bundesregierung, Vorschläge des DStGB und des BitKOM zur Digitalisierung in Städten und Regionen, den E-Government Monitor 2017, ein Kinder- und Jugendhearing in Rottweil, den Stand der Ladeinfrastruktur in den Städten, personalisierte Daten und die Frage nach der Solidarität, Drohnen und Elektroautos, die Beteiligung von Google an einem Wohnsiedlungsprojekt in Kanada, Airbnb und die Bettensteuer, die Zukunft der kleinen Gemeinden und Dörfer in Österreich, die Angst vor künstlicher Intelligenz und um Leitlinien zur Reform des Arbeitsrechts in Frankreich. 

Kopf der Woche: Claus Arndt, designierter Beigeordneter der Stadt Moers

Buch der Woche: „Was ist Populismus?: Ein Essay“ von Jan-Werner Müller

Webseite der Woche: www.welstay.eu/start

Behörde der Woche: www.zoll.de

Tweet der Woche: Thomas Gottweiss, Bürgermeister von Ilmtal-Weinstraße

Zu guter Letzt: Roboter „Sophia“ bekommt Saudi-arabischen Pass

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Logistik wird zur strategischen Aufgabe der Kommunen

Der Logistikmarkt ist im Umbruch. Neue Zustelldienste entstehen. Logistikimmobilien verändern sich. Deutschland ist gut aufgestellt. Vieles wird ausprobiert. In Hamburg werden seit einigen Monaten auf der letzten Meile kleine, selbstfahrende Roboter eingesetzt. Sie fahren auf dem Bürgersteig und bringen die Pakete zum Empfänger. Noch werden die kleinen autonomen Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen von einer Person begleitet. In weiteren Feldversuchen in deutschen Städten soll aufgrund der gemachten guten Erfahrungen auf diese Begleitperson verzichtet werden. Eine entsprechende Regelung im Bundesverkehrsministerium ist in Vorbereitung.
We by Volkswagen Deliver ist ein weiterer Erprobungsdienst. Der Kofferraum des Autos wird zur Lieferadresse. Der Kooperationspartner DHL stellt die Waren im Kofferraum zu. Wie gewohnt werden Waren online bestellt und das ist neu, ein Fahrzeug als Lieferadresse angegeben. Mit Hilfe eines einmaligen digitalen Schlüssels öffnet der Paketdienst den Kofferraum des Fahrzeuges. Bei der Bestellung müssen der Wunschtermin und der Wunschort der Lieferung angegeben werden. Einmal täglich ortet DHL per GPS den Ort des Fahrzeuges und organisiert die Zustellung. Langfristig ist daran gedacht, auf die Angabe von Wunschterminen bzw. vorgegebenen Orten der Zustellung vollständig zu verzichten. Das Paket bzw. der Zustelldienstleister suchen sich selbst das Auto. Das würde allerdings eine ständige Prüfung des Standortes des Fahrzeuges bedeuten. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist allerdings derzeit eine permanente aktuelle Abfrage nach Standortdaten von Fahrzeugen unzulässig. Wie der Service insgesamt verbessert werden kann, soll u.a. durch den Testversuch geklärt werden.

Die Deutsche Post testet in Bad Hersfeld erstmals in Deutschland einen Roboter, der Zusteller auf ihrer Zustellungstour begleitet und durch den Transport der Sendungen unterstützt. Dabei geht es in erster Linie zunächst um Briefzustellungen. In zwei Zustellbezirken wird der elektrisch fahrende „PostBOT“ dem Zusteller ab sofort folgen und dabei sechs Briefbehälter mit Sendungen transportieren. Somit werden die Postboten nicht nur vom Gewicht der Sendungsmenge entlastet, sondern haben zudem auch die Hände frei, um die Sendungen einfacher zu verteilen. Mit dem Test will die Deutsche Post herausfinden, wie Roboter Mitarbeiter im körperlich anspruchsvollen Zustellalltag künftig unterstützen können. Der Roboter kann Lasten bis zu 150 Kilogramm transportieren. Mittels Sensoren erkennt er die Beine der Postbotin oder des Postboten und folgt diesen auf Schritt und Tritt auf dem Gehweg. Hindernissen weicht er aus oder stoppt. Auch die Stadt Bad Hersfeld wird vom dem Test profitieren. Der Roboter wird zeitweise auch einem Mitarbeiter der Stadt zur Verfügung gestellt, der innerhalb der Stadtverwaltung Post verteilt.

Die Entwicklungen in der Technologie schreiten rasant voran. Die ersten City-Hubs entstehen. Das sind Auslieferungslager mitten in den Städten. Eine überragende Bedeutung bekommen Daten, die die gesamte Stadtlogistik in Zukunft steuern werden. Die Daten umfassen die Zahl der Pakete bzw. Waren die zugestellt werden, die Orte der Entgegennahme und der Zustellung von Paketen einschl. Informationen über die Art der Gegenstände z.B. gekühlt oder nicht gekühlt, verderblich oder nicht verderblich. Hinzu kommen Volumengrößen, Zeitfenster der Zustellung, Verkehrsdaten über die Nutzung des Straßenraums, Umweltdaten (Emissionen) und Kooperationsmöglichkeiten von Lieferdiensten. Das Datenmanagement wird künftig über Logistikplattformen abgewickelt. Wer aber wird diese Plattformen aufbauen und betreiben und vor allen Dingen wem gehören die Daten? Welche Rolle spielen die Städte und Gemeinden? Welche Daten stellen sie selbst zur Verfügung? Und vor allen Dingen, wer hat Zugang zu welchen Daten? Werden sich hierzu Plattformen bilden? – Wie offen sind solche Plattformen? Welche Daten sollen Städte und Gemeinden zur Verfügung stellen? Fragen, die auch auf kommunaler Ebene eine hohe Relevanz haben. Umgekehrt sind Kommunen auf Daten der Logistikunternehmen angewiesen, denn smarte Städte werden künftig durch digital Dashboards gesteuert. Sie liefern ständig aktuelle Parameter über wichtige Eckdaten der Infrastruktur und deren Nutzung. Dadurch entstehen intelligente Vorhersagen zum Beispiel von Verkehrsprognosen die wiederum den Logistikdienstleistern nutzen. Gerade im Bereich Mobilität und Logistik wird besonders deutlich, wie mit Daten gesteuert werden kann. Daten sind künftig die dritte Ressource neben Recht und Finanzen, mit denen die öffentliche Hand ihre Dienstleistungen anbietet. Um in der Sprache der Logistik zu bleiben: Die neuen Container sind nicht mehr aus Stahl und Eisen, sondern heißen Clouds.

Internetplattformen forcieren das Geschäft. Der Wirtschaftswarenverkehr hat in den deutschen Städten und Gemeinden einen großen Anteil am Verkehrsaufkommen. Die Logistik spielt für die Lebensfähigkeit der Städte und Gemeinden eine überragende Rolle. In Zeiten zunehmender Mobilität und eines intensiven Warenaustausches wird die Steuerung auch zu einer kommunalen Aufgabe. Logistik ist längst zu einem wichtigen Teil integrierter Stadtentwicklung geworden. Ohne ausgefeilte Logistikkonzepte keine smarten Städte und Regionen. Es geht um schnelle Lieferungen, um Vermeidung von Emissionen, eine optimale Nutzung des öffentlichen Raumes und um den Einsatz neuer Möglichkeiten der Digitalisierung.

Kommunen sind auf schnelle und optimale Warenlieferungen angewiesen, das gilt sowohl für die Wirtschaft als auch für die Konsumenten. Die Zahl der Güter, die transportiert werden müssen, steigt signifikant. Das ist u.a. auch dem Onlinehandel zu verdanken. Deutschland ist Europameister mit einem zu erwartenden Jahresumsatz von 49 Mrd. Euro.

War die Logistik in den vergangenen Jahren oftmals ein „notwendiges Übel“ und verursachte Lärm und Emissionen, ist das heute anders. Logistik hat eine strategische Bedeutung für die Kommunen. Eine neue Beziehung zwischen Logistik und Kommunen hat sich etabliert. Hotspots der Auslieferung entstehen auf der letzten Meile – sog. City-Hubs, die Waren zwischenlagern. Kreatives Handeln ist angesagt, neues Denken bezieht sich auch auf neue Raumstrukturen. Moderne City-Hubs sind dann nicht nur Auslieferungslager, sondern Orte der Kommunikation. Hier können sich Menschen begegnen, Einkaufen, eine Bibliothek oder ein Bürgeramt besuchen. Dazu ist ein neues Design notwendig. Weiter ausdehnen werden sich auch mobile Lieferstationen wie zum Beispiel Kofferraumlieferungen oder die Zustellung an Orten der Mobilität (Bahnhöfen). Empfänger werden kurzfristig über ihr Smartphone den Ort der Zustellung noch ändern können. Lasten-Fahrräder übernehmen auf der letzten Meile Zustellmöglichkeiten. Sie liefern emissionsfrei und oftmals schneller als herkömmliche Lieferfahrzeuge. Die Städte Wien und München geben für die Anschaffung von Lastenfahrrädern Zuschüsse bis zu 1.000 Euro. Ein Beispiel, das auch in anderen Städten Schule machen sollte.

Die Digitalisierung hat künftig einen entscheidenden Anteil der Logistik. Immer mehr Plattformen entstehen, auf denen Dienstleister zusammenarbeiten. Datengetriebene Logistikmodelle sind auf weiter dem Vormarsch. Amazon berechnet auf Grund von Vorhersagen, Kaufwahrscheinlichkeiten. Produkte werden dann in der Region nahe am Käufer vorgelagert, ohne dass bereits eine dezidierte Bestellung eingegangen ist. Wo, wann, wie, was an wen verkauft wird hängt von umfassenden Informationen ab, die miteinander in Beziehung gesetzt werden. Algorithmen machen die Geschäftsmodelle. Dynamische Karten zeigen Verkehrsflüsse und damit Staus auf. Das in Städten oft vorkommende „Parken in der zweiten Reihe“ kann durch ein besseres Informationsmanagement reduziert werden. So sind zum Beispiel temporäre „Einbuchtungen für Lieferfahrzeuge“ im Parkraummanagement denkbar. Neue Lieferbehältnisse entstehen an Straßen und an Häusern wie mobile Paketdepots. Der Schlüssel liegt hier in der intelligenten Vernetzung.

Fahrzeuge spielen eine überragende Rolle bei der Logistik. Kommunen sind auf die Kurier- und Expressdienste (KEP-Dienste) angewiesen. Bei den Anbietern sind die Möglichkeiten der Kooperation noch nicht überall ausgereizt. Sie brauchen leistungsfähige Infrastrukturen wie Straßen und Parkplätze. Dieselfahrverbote sind keine Lösung. Sie wären gerade für den Mittelstand und die vielen Handwerker und besonders für die Logistik verheerend. Altfahrzeuge müssen schnell nachgerüstet werden. Notwendig ist eine umfassende Verkehrswende. Grundlage hierfür bildet eine vernetzte Mobilität u.a. durch Kooperationen der Verkehrsträger, e-Mobilität oder aber der Förderung der Rad- und Fußgängerverkehre.

Um den Ausstoß von Schadstoffen besonders bei Nutzfahrzeugen zu reduzieren setzten die Kommunen insbesondere auf E-Mobilität. Da kommt der eScooter der Deutschen Post gerade recht. Die Deutsche Post setzt bereits Tausende dieser Elektrolieferfahrzeuge im Zustelldienst in Deutschland ein. Damit sind emissionsfreie Zustellungen in den Städten und Gemeinden möglich. In einem Werk in Aachen werden die batteriebetriebenen Nutzfahrzeuge hergestellt. Die Nachfrage ist so groß, dass inzwischen ein zweites Werk gebaut wird.

Logistikimmobilien sind kein „Schandfleck“ mehr

 Auch die Logistikimmobilien verändern sich. Mehrstöckige Immobilien, multifunktionale Mischgebäude, Mikrodepots als Umschlagzentren für die Innenstadtbelieferung oder die Umwidmung etwa von Büro- oder Handelsobjekten – für all das gibt es bereits interessante Beispiele. Im Rahmen eines Logix Wettbewerbs werden Logistikimmobilien prämiert, die in hohem Maße den Ansprüchen von Nutzern und Investoren gerecht werden. Darüber hinaus müssen sie sich durch städtebauliche, ökologische und soziale Aspekte auszeichnen. Mit diesen Kriterien gewinnen auch die Städte und Gemeinden bis hin zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zusätzlichen Steuereinnahmen. In den jüngsten Kernthesen der Initiative Logistikimmobilien heißt es u.a. „Die Zahl der verfügbaren Flächen nimmt ab, was die Entwicklung von Logistikimmobilien zu Alternativen, wie der Brownfield-Nutzung oder der Revitalisierung von Bestandsgebäuden in interessanten Lagen zwingt. Auch die Gebäudekonzepte werden durch den gestiegenen Leidensdruck gerade in attraktiven Ballungsräumen bzw. durch Mischnutzungen und architektonisch anspruchsvolles Design innovativer“. Der stadtnahe Flächenbedarf der Logistik nimmt vor allem auch durch das E-Commerce-Wachstum und damit verbundene Lieferversprechen in hohem Maße zu. Um den künftigen Entwicklungen sowohl von unternehmerischer als auch von städtebaulicher Seite Rechnung zu tragen, sollten sich Unternehmen, die sich mit der Logistik beschäftigen, und Kommunalpolitiker frühzeitig austauschen.

 Neue Dynamik: Auf kommunaler Seite ist eine ganzheitliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachämtern und Behörden notwendig. Notwendig sind smarte Lösungen für die gesamte Citylogistik, die inzwischen zu einem wichtigen Teil der Mobilität geworden ist. Der Lieferverkehr wird weiter rasant zunehmen. Dadurch entstehen Belastungen der Umwelt. Sie zeigen sich besonders in den Kommunen. Ein klimaneutraler Lieferverkehr ist ein wichtiges politisches Ziel und die Aufgabe aller: Logistik- und Fahrzeugindustrie, Kommunen, Länder und Bund. Künftig müssen die digitalen Möglichkeiten zum Beispiel durch den Aufbau von Plattformen mit einer modernen Verkehrssteuerung und Routenoptimierung und gemeinsamen Zustellungen konsequent genutzt werden. Der Aufbau von City-Hubs einschließlich mobiler Zustellorte ist dabei ein wichtiger Lösungsansatz. Denn: „Ohne Logistik sind die Städte geliefert“.

 Anmerkung: Der Beitrag erschien zuerst in der Schriftenreihe Wirtschaft und Logistik im Tagungsbank „Neues Denken – Digitales Leben“ im Rahmen des 34. Deutschen Logistikkongresses in Berlin am 25./26.10.2017

 

 

 

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 22.10.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. EU zur Sicherheit in Städten) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 22. Oktober geht es um einen Aktionsplan der EU für mehr Sicherheit in Städten, ein Positionspapier zur Bevölkerungsentwicklung in Sachsen, das Aufwachsen mit digitalen Medien, die Wertschätzung von Lebensmitteln, Ladenöffnungszeiten in Hessen, die Digitalisierung im Unternehmen REWE, die Frage nach einem Bundesheimatministerium, eine sozialgerechte Wohnraumversorgung, eine mobile Wohnungswirtschaft, den Ausbau von Ganztagsschulen, die Anhebung von Steuern und Gebühren in Kommunen, den Stand der digitalen Verwaltung in Deutschland, um IT-Grundschutz und um das Insektensterben und dessen Auswirkungen. 

Kopf der Woche: Jens Graf, wird neuer Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg 

Buch der Woche: „Kommunales Personal- und Organisationsmanagement“ von Thomas Böhle 

Webseite der Woche: www.startupgermany.org

Startup der Woche: www.lunative.com

Tweet der Woche: Raphael Bögge, Erster Bürgermeister der Stadt Senden in Bayern

Zu guter Letzt: Google baut Hightech-Stadtteil für 1 Milliarde US-Dollar

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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„Geodaten – die DNA der Kommune“

Das Kommunale GIS-Forum des Runden Tisches GIS legt am 14. November in Neu-Ulm seinen Fokus auf die Chancen der Digitalisierung für die kommunale Selbstverwaltung.

Zum nunmehr fünften Mal sind am 14. November in Neu-Ulm wieder Verantwortliche aus Kommunen und Technischen Rathäusern zum Kommunalen GIS-Forum des Runden Tisch GIS e.V, eingeladen. Das Fachtreffen im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm nimmt in diesem Jahr die Digitalisierung zahlreicher kommunaler Arbeitsfelder in den Blick. Im Mittelpunkt stehen allerdings nicht in erster Linie die damit unbestreitbar verbundenen Herausforderungen, sondern der Fokus liegt auf den Chancen, die darin für die kommunale Selbstverwaltung liegen.

„Mit Daten Politik machen! Geo-Daten – die DNA der Kommunen“, lautet passend dazu der Titel der Keynote des Forums, die Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund halten wird. Denn dem intelligenten Management kommunaler Geodaten kommt sogar häufig eine Schlüsselfunktion zu. Wie kann dieses Management aussehen? Welche Daten werden heute und in Zukunft benötigt? Welche Akteure in und außerhalb der Kommunen liefern Daten oder brauchen Zugang?

Diese Fragen spielen angesichts der wachsenden Erwartungen an die Handlungsfähigkeit von Städten und Gemeinden eine immer wichtigere Rolle. Denn allgemeine gesellschaftliche, technische und wirtschaftliche Entwicklungen zeigen sich in den Kommunen als sehr konkrete und tägliche Aufgaben. Aus dem Klimawandel folgen Fragen der Straßenentwässerung, aus Zuwanderung und Migration entstehen neue Anforderungen an Kindergärten, Schulen und den Wohnungsmarkt. Darum finden sich raumbezogene Umweltinformationen ebenso auf der Tagesordnung des Forums wie Fragen der kommunalen Zusammenarbeit bei Geodateninfrastrukturen oder die praktischen Beispiele vom Management des Winterdienstes bis zur mobilen Straßenzustandskontrolle. Aber auch Bürgerservice und bessere Bürgerbeteiligung sind Themen des Treffens.

Der Runde Tisch GIS e.V. ist eines der größten ehrenamtlich organisierten Netzwerke zum Thema Geoinformation im deutschsprachigen Raum, das sich seit seiner Gründung den Wissenstransfer auf die Fahne geschrieben hat. Das Dreieck aus Behörden, Unternehmen und Wissenschaft, in dem sich die Geoinformationswirtschaft gewöhnlich bewegt, wird beim Runden Tisch GIS zum Kreis, in dem alle Beteiligten gleichberechtigt ihr Wissen einbringen und ihre Interessen austauschen können. Der Verein bündelt ein sowohl breites, wie auch vertieftes Know-how in Sachen Geoinformation. Darüber hinaus liefern spezielle Kompetenzpools – aktuell zu den Themen „Mobile Anwendungen „Stadt 3D++ – Stadtmodelle und ihre Anwendungen“ und „Geodateninfrastrukturen“ – Input für Veröffentlichungen sowie Forschungs- und Fortbildungsangebote. In Kombination mit seiner hohen wissenschaftlichen Reputation macht das den Runden Tisch GIS e.V. zu einem glaubwürdigen und neutralen Akteur im Geobusiness, der als gemeinnütziger Verein keinerlei wirtschaftliche Eigeninteressen verfolgt. Der Runde Tisch GIS e.V. kann daher Fachdiskussionen und Themen der Branche unbefangen aufgreifen, frühzeitig Entwicklungstrends beschreiben und ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar machen. Die ca. 200 persönlichen und institutionellen Mitglieder des Runden Tisches GIS kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.