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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 11.6.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Urteil zur Gebietsreform in Thüringen) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 11. Juni geht es um ein jüngstes Urteil zum Vorschaltgesetz zur Gebietsreform in Thüringen, den Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“, eine Initiative im hessischen Oberscheid zur Erhaltung des Freibades, das Baumsterben in Städten, Bibliotheken als Orte für Innovation im ländlichen Raum, einen Neustart mit der Generation Ü, Open Government in NRW, Transparenz im Tengener Rathaus, den Online-Einkauf, das Scannen von Gebäuden in Bad Tölz und Dänemarks neue Botschafter bei Tech-Firmen. 

 Kopf der Woche: Renate Mitterhuber, neue Leiterin der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates

Buch der Woche: „Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts“ von Leonhard Horowski

Webseite der Woche: https://www.twincities.de

Behörde der Woche: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Tweet der Woche: Saskia Esken, MdB

Zu guter Letzt: Chinesischer Zug fährt ohne Schienen

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Warum es auch für Kommunen interessant ist, sich mit der Apple Entwicklerkonferenz zu beschäftigen

Da sitzen mehrere 1000 Entwickler aus aller Welt in San Jose in einem Raum zusammen, um sich die neuesten Produkte von Apple zeigen zu lassen. Das Unternehmen versteht es wie kein anderes, solche Shows zu zelebrieren und die eine oder andere Heilsbotschaft zu verkünden. Sollte es auch Kommunen interessieren, sich mit Neuigkeiten von Apple auseinanderzusetzen?

Ja, sollte es. Die Digitalisierung hat enormen Einfluss darauf genommen wie wir leben, arbeiten, uns bilden und unsere Freizeit verbringen. Immer mehr kommunale Infrastrukturen werden künftig digital gesteuert. Die Arbeitsformen und die Art der Zusammenarbeit in den Verwaltungen selbst ändert sich durch die Vernetzung. Eines der Kerngebiete der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC2017 ist Argumented Reality (AR). Dabei handelt es sich um eine „überlagerte Realität.“

Der Markt gilt heute schon als gewaltig, wenn auch die Game-Industrie derzeit das  Rennen angeführt. Dabei wird es ist nicht bleiben. Die Bereiche digitale Bildung und digitale Produktion werden folgen. Besonders betroffen ist u.a. der naturwissenschaftliche Unterricht. Experimente werden virtuell stattfinden. Auch auf die Stadtplanung und damit Stadtentwicklung wird AR einen großen Einfluss haben. So könnte zum Beispiel die Nutzung öffentlicher Flächen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern vorab simuliert werden. Nicht nur die Planung bzw. das Projekt wird hierdurch beschleunigt, auch die Akzeptanz kann dadurch verbessert werden. Wer die Dinge vom Ende her sieht, ist informierter. Neue Dienstleistungen und neue Dienstleister werden durch Argumented Reality entstehen. Architekten und Stadtplaner werden hiervon profitieren. Auch wenn AR noch in den Anfängen steckt, sollten Kommunen frühzeitig die Potenziale erkennen und sich damit auseinandersetzen. Die Technik ist nicht das Entscheidende, sondern die Anwendung. Das wiederum macht es interessant, solche Entwicklerkonferenzen auch von der öffentlichen Hand mit zu verfolgen.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 4.6.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. mit Details zum DigitalPakt) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 4. Juni geht es um Eckpunkte zum DigitalPakt, um den Zehn-Punkte-Plan als Zukunftstrategie für die ländlichen Räume, eine „Datingplattform“ für Kommunen, Bürger und Zahnärzte, eine Studie zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen, die digitale Identität in Dänemark, eine Entwicklungspartnerschaft mit Afrika, ehrenamtliche Aktivitäten in Neu-Ulm, die Ergebnisse der internationalen Konferenz T20 zu globalen Lösungen, die drohende Schließung von 51 Freibädern in Bayern und um die Städtepartnerschaft der Stadt Bergkamen mit der türkischen Stadt Silifke. 

 Kopf der Woche: André Kuper, neuer Präsident des Landtages NRW

Buch der Woche: Unsere Revolution – Wir brauchen eine gerechte Gesellschaft, von Bernie Sanders

Webseite der Woche: https://www.krypto-charta.de/index.html

Dokument der Woche: Deutscher Städtetag verabschiedet „Nürnberger Erklärung“

Startup der Woche: http://7mind.de/

Tweet der Woche: Bill Peduto, Mayer of Pittsburgh

Zu guter Letzt: Baum spendet Schatten, Strom und Licht: Frankreich weiht Europas ersten ‚eTree‘ ein

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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„Die Daten sind’s!“ – Paderborn macht es beim Wettbewerb Digitale Stadt deutlich

Michael Dreier (C) Stadt Paderborn

Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn brachte es gestern bei der Vorstellung des Konzeptes für die „Digitale Stadt“ in Berlin auf den Punkt. Es sind die Daten, die die Stadt von Morgen in ihren Leistungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ausmachen. 

„Basis der Paderborner Konzeption ist der Local-Open-Data-Ansatz. Allgegenwärtig entstehende lokale Daten ermöglichen zukünftig innovative Bürger-Dienste, schlanke städtische Prozesse und neue Geschäftsfelder für etablierte Unternehmen und Start-ups. Ein sogenanntes digitales Ökosystem sorgt dafür, dass Daten über verschiedene Lebensbereiche und Plattformen hinweg sicher ausgetauscht und vernetzt werden. Souveränität der Dateneigentümer und Datensicherheit sind zu jeder Zeit gewährleistet“, heißt es heute in der Paderborner Zeitung mit Blick auf die Finalrunde. Dreiers Vision für die Stadt: “ Wir können und wollen die Top-Adresse für urbane Digitalisierung werden, aber gleichzeitig auch ein liebenswürdiger und sicherer Erlebnisraum für die Menschen bleiben.“

Es bleibt weiter spannend, fünf Städte sind im Rennen. Neben Paderborn sind dies Wolfsburg, Darmstadt, Heidelberg und Kaiserslautern. Die Sieger des Wettbewerbs wird am 12. Juni auf dem Digitalgipfel in Ludwigshafen durch Bundesministerin Brigitte Zypries, Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder und DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg verkündet.

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Deutsch-Indische Zusammenarbeit beim „100 Smart Cities-Programm“

Bereits im vergangenen Jahr haben Deutschland und Indien vereinbart, beim indischen Smart Cities-Programm zusammen zu arbeiten. Im Rahmen der gestern in Berlin stattgefundenen Regierungsgespräche zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem indischen Premierminister Shri Narendra Modi wurde diese Absicht bekräftigt.

In zunächst 100 Städten sollen technologiebasierte Innovationen und Transformationen urbane Räume effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten und damit auch gesünder und sauberer machen. Beide Seiten brachten Ihren Einsatz für die Ziele der 2016 im Rahmen der Habitat III-Konferenz vereinbarten New Urban Agenda zum Ausdruck. Die deutsch-indische Zusammenarbeit im Bereich der städtischen Entwicklung wird deren Umsetzung unterstützen. Nachhaltige Stadtentwicklung wurde 2016 als ein neuer Schwerpunkt der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien vereinbart. Bis 2022 will Deutschland finanzielle und technische Unterstützung in Höhe von etwa 1 Milliarde Euro bereitstellen. Die Gemeinsame Arbeitsgruppe zu städtischer Entwicklung benannte die Städte Kochi, Coimbatore und Bhubanesh war als Partnerstädte für die Zusammenarbeit. Beide Seiten riefen vor diesem Hintergrund zur Zusammenarbeit im Bereich von Raum- und Stadtbeobachtung sowie diesbezüglichen Evaluierungssystemen auf. Sie unterstrichen die Chancen, welche die indische Initiative „100 Smart Cities“ deutschen Unternehmen im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung bietet.

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Oberbürgermeister-Pitch Live – Fünf Städte stellen sich beim Wettbewerb Digitale Stadt vor

Fünf Städte, fünf Visionen – wer wird Digitale Stadt? Morgen treffen in Berlin die Oberbürgermeister der fünf Finalstädte des Bitkom-Wettbewerbs zum entscheidenden Pitch zusammen. Im Anschluss wird die Jury über die Konzepte beraten. Die Siegerstadt wird am 12. Juni im Rahmen des Digitalgipfels der Bundesregierung durch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries verkündet.

Auf www.facebook.com/DigitaleStadt wird der morgige OB-Pitch live gestreamt. Die Übertragung beginnt 10.30 Uhr. Wir freuen uns, wenn Sie in Ihren Kanälen auf Stream und Event hinweisen. Selbstverständlich sind auch allgemeine Beiträge zum Thema Smart City willkommen. Das Hashtag zur Veranstaltung ist #OBPitch, bei Bedarf kann darüber hinaus auch auf #DigitaleStadt zurückgegriffen werden.

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Merkel will Kooperationsverbot in der Bildung aufheben

In ihrem Video-Podcast vom 27. Mai 2017 sprach sich die Bundeskanzlerin für die Aufhebung des Kooperationsverbotes in der Bildung aus. Das Verbot untersagt bisher direkte Finanzleistungen des Bundes an die Kommunen.

Merkel wörtlich: „Wir haben uns seitens der Bundesregierung jetzt auch insbesondere den finanzschwachen Kommunen zugewandt. Wir werden insgesamt sieben Milliarden Euro dafür ausgeben; wir haben auch vorher schon bestimmte Dinge getan. Und diese sieben Milliarden können in Zukunft – dafür werden wir sogar das Grundgesetz im Zusammenhang mit dem Bund-Länder-Finanzausgleich ändern – auch für Schulneubauten gegeben werden. Wir planen und überlegen uns, wie wir auch bei der Lehrerweiterbildung helfen können, wenn es um digitale Fähigkeiten geht. Wir wollen in der nächsten Legislaturperiode auch die Lehrinhalte zum Beispiel in einer Lern-Cloud zur Verfügung stellen. Und der Bundesinfrastrukturminister wird die Schulen auch besser anschließen an die Breitbandanbindung, was, glaube ich, auch sehr, sehr wichtig ist. Also einiges kann und will der Bund hier auch tun, weil wir glauben, dass wir hier schon in einer gesamten Verantwortung stehen.“

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Wettbewerb Digitale Stadt geht diese Woche in die Finalrunde

Es wird spannend. Fünf Städte. Fünf Versionen. Wo entsteht die digitale Modell Stadt Europas? Am 31. Mai stellen in Berlin die Stadtspitzen von Darmstadt, Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg in der Finalrunde ihre Wettbewerbsbeiträge vor. Danach entscheidet die hochkarätige Jury. Die Gewinnerstadt wird im Rahmen des Digitalgipfels 2017 am 12. Juni in Ludwigshafen bekannt gegeben. 

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund ist Kooperationspartner des Digitalverbandes Bitkom, der den Wettbewerb veranstaltet. Insgesamt hatten sich 14 Städte aus dem gesamten Bundesgebiet beworben. Nach Aussagen des DStGB hat der Wettbewerb bereits viel Schwung in die Digitalisierung auf kommunaler Ebene gebracht. Darmstadt wirbt mit dem Slogan “Europas Tor zum Weltraum“, Heidelberg mit “Ökosystem der Exzellenz“, Kaiserslautern mit “herzlich digital“, Paderborn mit “die kleine digitale Großstadt“ und Wolfsburg mit “Autostadt im digitalen Aufbruch“.