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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 26.8.2018

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Zukunft der Braunkohle) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. 

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In der Ausgabe vom 26. August geht es um die Zukunft der Braunkohle, Wohnen und Arbeiten in Deutschland, Reisemobilstellplätze in Deutschland, Finanzämter und Airbnb, Carsharing in Sachsen, Sensortechnik für Brücken, das Creative Bureaucracy Festival, Kommunen und internationale Jugendarbeit, Kindesunterhalt, Katastrophenalarm von digitalen Werbetafeln, Digitalisierung in Kommunen, neue Formen des Einzelhandels in den USA, eine Verzichtskampagne in Sachen Social Media in England, Einzelhandel in China und um das Handwerk 4.0. 

Kopf der Woche: Judith Pirscher, Landesrätin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Bundesvorsitzende der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker

Webseite der Woche: https://www.heddesheim.de/de/Aktuelles/Digitale-ZukunftskommuneBW

Buch der Woche: Die Wahrheit liegt vor der Baggerschaufel, von Markus Becker

Zahl der Woche: Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen im Vergleich zum Vorjahr um 2 % auf 31,1 Millionen. (Quelle: destatis)

Tweet der Woche: Stadt Darmstadt

 Zu guter Letzt: Stromausfall- Babyboom in Alsdorf?

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 19.8.2018

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Ländlicher Raum in Sachsen) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. 

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In der Ausgabe vom 19. August geht es um den ländlichen Raum in Sachsen, aktuelle Finanzdaten der Kommunen, Investitionen in Hessen, Eckpunkte des Einwanderungsgesetzes, Radverkehr 4.0, den Einsatz autonomer Fahrzeuge am Hamburger Hafen, Klimaschutz und Städte, Expertinnen für den digitalen Staat, die Jobmaschine des Maschinenbauers Trumpf, das Gesicht als Ticket, den Portalverbund und Kommunen und den Workshop Nachwuchs im öffentlichen Dienst auf dem Creative Bureaucracy Festival in Berlin. 

Kopf der Woche: Thorsten Koß, neuer Vorstand dataport

Buch der Woche:  „Ausgestorben, um zu bleiben“ von Bernhard Kegel

Webseite der Woche: https://algorithmenethik.de

Zahl der Woche: Um volle 30.000 Passagiere steigt die Zahl der Bahn-Nutzer im Schnitt an Ferientagen, schreibt der „Spiegel“. Außerhalb der Ferien fahren 395.000 Menschen pro Tag mit.

Tweet der Woche:  Landkreistag 

 Zu guter Letzt: Neuköllns Bürgermeister Ordnungsamt-Mitarbeiter sollen auch nach 22 Uhr arbeiten

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Creative Bureaucracy Festival – Workshop „Gemeinwohl als Beruf: Deutschlands Verwaltung braucht Nachwuchs”

Am 7./ 8. September findet zum ersten Mal das Creative Bureaucracy Festival in Berlin statt. Als Netzwerkpartner der Veranstaltung möchte ich Sie auf diesem Wege zu dem Festival und insbesondere zu dem Workshop am 8. September von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr 

„Gemeinwohl als Beruf: Deutschlands Verwaltung braucht Nachwuchs“

in die Humboldt-Universität zu Berlin (Hauptgebäude), Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Raum 2, einladen. Angesichts des demographischen Wandels und der veränderten Arbeitswelt durch die Digitalisierung bedarf es im Public Sector neuer Konzepte der Personalentwicklung und nicht zuletzt kreativer Bürokratie. Diskutieren Sie mit Experten neue Wege der Personalgewinnung und des Personaleinsatzes vor der Hintergrund sich verändernder Arbeitswelten. Das Workshop-Programm  findet sich unter hinter diesem Link

Das Festival versammelt Innovationen des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen (vom Erzieher bis zur Ministerin, von der Kommune bis zur internationalen Organisation, von Zehlendorf bis Australien) und die interessierte Öffentlichkeit. Wir sind davon überzeugt, dass Kreativität und Bürokratie kein Widerspruch sind und Innovationen im öffentlichen Sektor das Gemeinwohl fördern. Deshalb unterstützt die der HABBEL BLOG das Festival als Netzwerkpartner. 

Die Veranstaltung wird vom Tagesspiegel in der Humboldt-Universität zu Berlin ausgerichtet. Sie unterscheidet sich von herkömmlichen Verwaltungskongressen in Form, Präsentation, Teilnehmerkreis und Atmosphäre. Im Vordergrund stehen (internationale) Best-Practice-Beispiele und Erfahrungen über erfolgreiche Mechanismen für Veränderungsprozesse. Es werden sechs Bühnen parallel bespielt, das offizielle Programm wird abgerundet von einer Fuck-Up Night („Schöner Scheitern“) und einer Party („Amt aber glücklich“).

Informationen zu Sprechern und zum Programm des Festivals finden Sie hinter diesem Link.

Creative Bureaucracy Festival am 7./8.September 2018 in Berlin.

Sie arbeiten für das Gemeinwohl. Sie haben Ideen. Das ist kein Widerspruch. Das ist Ihr Festival.

Jetzt kostenfrei anmelden!

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Programm Festival Workshop „Gemeinwohl als Beruf: Deutschlands Verwaltung braucht Nachwuchs“

Samstag, 8. September 2018 11.00 Uhr – 12. 00 Uhr

Humboldt-Universität zu Berlin (Hauptgebäude), Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Raum 2

Worum geht’s?

Mehr als vier Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im öffentlichen Dienst. Ihre Leistungen im Bereich der Infrastruktur, der Verwaltung und der kommunalen Daseinsvorsorge sichern Lebensqualität und die Attraktivität des Standorts im weltweiten Wettbewerb. Darüber hinaus sind Beschäftigte im öffentlichen Sektor Akteure der Modernisierung und des Fortschritts. Das Gemeinwesen lebt vom Engagement der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 11.000 Kommunen, 16 Ländern und dem Bund. In den kommenden Jahren steht der öffentliche Dienst jedoch insbesondere vor zwei großen Herausforderungen, die einschneidende Umbrüche nach sich ziehen werden:

Der demografische Wandel führt dazu, dass bis 2025 bis zu einem Viertel der Verwaltungskräfte altersbedingt ausscheiden. Im Vergleich zu anderen Branchen ist der öffentliche Dienst überaltert. Deutschlands Verwaltung braucht dringend leistungsorientierten und innovativen Nachwuchs – die Zeit läuft.

Nicht zuletzt durch die Digitalisierung verändert sich in den kommenden Jahren unsere Arbeitswelt noch tiefgreifender als es bisher bereits der Fall ist. Arbeitsinhalte, Arbeitsformen und Arbeitsorte unterliegen auch im öffentlichen Dienst diesem Wandel. Daraus ergeben sich neue Chancen für mehr Kooperation und Kollaboration.Die Verwaltung kann effizienter, schneller, offener und bürgernäher werden.

Um diesen beiden zentralen Herausforderungen Rechnung zu tragen bedarf es neuer Konzepte der Personalentwicklung und nicht zuletzt kreativer Bürokratie, die aus Silos Netzwerke macht und einer ganzheitlichen Wahrnehmung der Aufgaben den Weg bereitet. Die Verwaltungen können sich nur verändern und erneuern, wenn sie veränderungsfreudigen und ideenreichen Nachwuchs finden. Kreative Bürokratie gibt es nur mit kreativen Köpfen! Das Stichwort heißt Talentsuche. Traineeprogramme oder Designer und Informatiker als Innovation Fellows sind hier ein neuer Ansatz. Gleiches gilt für neue Kampagnen zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie zum Beispiel in Schleswig-Holstein.    

Impulsgeber und Teilnehmer am FishBowl im Rahmen des Creative Bureaucracy Festival am 8. September 2018:

Karoline Herrmann

Vorsitzende der dbb-jugend

Victoria Hasenkamp

Beschäftigt im Projektbüro Digitale Modellregion der Stadt Soest

Marc Groß

Programmbereichsleiter Organisation/Informationsmanagement der KGSt     

Ilona Benz

Referentin des Gemeindetages Baden-Württemberg

Erik Adler

Experte für neue Arbeitswelten

Moderation:

Franz-Reinhard Habbel,

Publizist, DStGB-Sprecher und Beigeordneter a.D.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 12.8.2018

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Hitze-Aktionsplan für Kommunen) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. 

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In der Ausgabe vom 12. August geht es um einen Hitze-Aktionsplan für Kommunen, Flüchtlingspolitik, Landluft macht unfrei, das Schülerticket in Hessen, den schwankenden Wähler, Einzelhandel und Alexa, Sprachassistenten, das Creative Bureaucracy Festival, den digitalen Wandel, Radverkehrsförderung in Sevilla, dicke Luft am Straßenrand, Zugang zu Verwaltungsleistungen in Kopenhagen, die Mediennutzung von 6- bis 13-Jährigen, kein WLAN für die U-Bahn in München, die Zukunft der App, den Hyperloop in Cupertino und die Digitalisierung als Überforderung.

Kopf der Woche: Thomas Fehling, Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld

Webseite der Woche: „Das Peter-Prinzip: oder die Hierarchie der Unfähigen“ von Laurence J. Peter

Webseite der Woche: Beteiligungsverfahren neuer Medienstaatsvertrag

Zahl der Woche: Drei von vier Kindern lesen laut Kinder-Medien-Studie regelmäßig Bücher und Zeitschriften.

Tweet der Woche: Thorsten Wozniak, Erster Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen

 Zu guter Letzt: Ein Berliner Radweg mit vielen Ecken sorgt für Gelächter und Spott 

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Mischverwaltung zwischen Behörde und Wirtschaft

Ist die Ausweitung der Mischverwaltung zwischen den Ebenen Bund, Länder und Gemeinden in Deutschland umstritten, so gilt dies erst recht für eine verwaltungstechnische Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen. Dazu ein Beispiel aus Berlin.

In Berlin zeigt sich wieder einmal die begrenzte Leistungsfähigkeit der Verwaltung. Das im Mai in Kraft getretene Zweckentfremdungsgesetz ermöglicht kurzzeitige Vermietungen von Wohnungen. Dafür ist eine Genehmigung erforderlich, die von den zuständigen Bezirksverwaltungen in Form einer Registrierungsnummer für das Inserat bei Vermietungsportalen wie Airbnb erteilt wird. Mehr und mehr Antragsteller beklagen sich allerdings, dass die beizubringenden Nachweise zu kompliziert sind, beziehungsweise von den Bezirksverwaltungen unterschiedlich gehandhabt werden. So verlangt der Bezirk Mitte über das vom Senat vorgegebene Formblatt hinaus weitere Belege wie eine Bestätigung des Arbeitgebers für Abwesenheitszeiten wie zum Beispiel Urlaub. Hinzukommen Wartezeiten zur Erteilung der Genehmigung bis zu sechs Monate. Offenbar fehlt es an notwendigen Verwaltungskapazitäten. Ohne Registrierungsnummer auf dem Inserat der Vermietungsplattform darf der Wohnraum nicht angeboten werden. Bei Verletzung dieser Vorschrift drohen hohe Bußgelder bis zu 500.000 Euro.

Um die Lage der Kurzeitvermieter zu entspannen, denn sie sind häufig auf die Einnahmen aus der Vermietung angewiesen, hat das Unternehmen Airbnb angeboten, die notwendigen Eintragungsprozesse auf dem Formular einschließlich beizubringender Belege selbst vorzunehmen und in die Plattform einzubauen. Dazu wäre allerdings eine Schnittstelle zu den Verfahren der Stadt Berlin erforderlich. Ein solches Vorgehen gibt es bereits in anderen Ländern. Das Land Berlin hält eine derartige Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Unternehmen allerdings für problematisch und besteht auf einer Trennung der Bereiche zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Das Unternehmen Airbnb hätte nach eigenen Aussagen keinerlei Daten von der Stadt erhalten und selbst auch keine personenbezogenen Daten geliefert. Nach einem Bericht in der Wochenzeitung DIE ZEIT „wurde von der Stadt zuvor ein Angebot von Airbnb, die in Berlin fällige Übernachtungssteuer automatisiert beim Bezahlvorgang auf der Plattform einzubehalten und an die Bezirksämtern abzuführen, abgelehnt“. Eine entsprechende Regelung gibt es in Frankfurt am Main. Aus dem Blickwinkel der Nutzer ist das Vorgehen in Berlin unverständlich, denn sie würden von einem ganzheitlichen Ansatz, Verwaltungs- und Dienstleistungsprozesse zusammenzuführen, profitieren. Angesichts der anstehenden weiteren Digitalisierung von Verwaltungs- und Dienstleistungsprozessen sowohl in Behörden als auch in Unternehmen werden derartige Fälle möglicher Zusammenarbeit künftig häufiger auftreten. Es wäre deshalb sinnvoll, frühzeitig eine Governance einer “ Mischverwaltung“ zwischen Staat und Wirtschaft zu entwickeln. Der Trend zu Plattformen, die gebündelt Dienstleistungen mit umfangreichen Services anbieten, wird weiter zunehmen. Die Politik ist klug beraten die damit verbundenen rechtlichen und praktischen Fragen frühzeitig aufzugreifen.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 5.8.2018

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Stärkung des ländlichen Raumes in Bayern) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. 

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In der Ausgabe vom 5. August geht es um die Stärkung des ländlichen Raumes in Bayern, das Pop Up-Café „Café Total“ in Aachen, Rechtsänderungen zum 1. August 2018, das Grundeinkommen, die Europäische Mobilitätswoche, die Rolle von Kultur und Zivilgesellschaft in kleineren Städten, Rad-Schulwegepläne in Baden-Württemberg, den Online-Versandhändler Amazon, das neueste Difu-Magazin, die Mobilität in Städten durch Flugtaxis, das Auto im Jahr 2050, Digitale Kommunikation und Face-to-Face-Gespräche, eine Kolumne zur Digitalisierung in Deutschland, Wikitribune und ein Interview mit Christoph Keese. 

Kopf der Woche: Dr. Sönke E. Schulz, Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Landkreistages

Buch der Woche für den Urlaub: „Honig“ von Ian McEwan

Webseite der Woche: www.digitales-dorf.bayern/index.php/dd-das-projekt/dd-themenfelder/

 Zahl der Woche: 1.000.000.000.000  – Als erstes Unternehmen der Welt wurde ein Börsenwert von einer Billion US-Dollar errechnet. Damit ist die Firma Apple so wertvoll wie das gesamte Bruttosozialprodukt von Indonesien, mehr wert als der halbe DAX, zehnmal so wertvoll wie Siemens, 20-mal so teuer wie BMW. (Quelle: Steingart Morning Briefing)

Tweet der Woche: Jasmin Sarah Bühler, Pressesprecherin der Stadt Stuttgart

 Zu guter Letzt: Seehofer denkt darüber nach, selbst zu twittern

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Ihr Franz-Reinhard Habbel