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Ohne Stadtlogistik sind wir geliefert!

Der Österreichische transport+logistik. Kongress findet am 16. März 2017 in der Wiener Hofburg statt. Leitthema ist „Regional. Global.Digital“ von Transport und Logistik mit Sessions zu Industrie 4.0, Standortpolitik, E-Commerce, Einkauf 4.0, Elektromobilität sowie vernetzte Mobilität der Zukunft.

Abstrakt der Keynote von Franz-Reinhard Habbel 

Der Vortrag geht den Fragen nach wie die Mega-Trends Globalisierung, Urbanisierung und Digitalisierung die Mobilität und Logistik insbesondere in den Städten verändern. Die Logistik spielt künftig für die Prosperität von Kommunen eine zentrale Rolle. Nachhaltigkeit, Schonung von Ressourcen und Effizienz sind dabei wichtige Elemente. Der rasant steigende Onlinehandel wird den stationären Handel herausfordern. Beide Bereiche weiten den Lieferverkehr in den Kommunen aus. City-Hubs ergänzen die Auslieferungslager vor den Toren der Städte. Auch parkende Fahrzeuge werden als Auslieferungsort für Waren genutzt werden. Die Warenzustellung der letzten Meile zum Kunden wird verstärkt von Lastfahrrädern sichergestellt.

Foto: Bernhard Link

Die Digitalisierung ermöglicht neue Formen der Vernetzung, neue Plattformen mit integrierten Dienstleistungsangeboten entstehen. Logistik wird zentraler Bestandteil einer integrierten Stadtentwicklung. Das bedeutet, dass Kommunen frühzeitig mit Logistikanbietern sich austauschen müssen. Gleiches gilt für die Bereitstellung von Daten. Hier fehlen allerdings noch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Logistik ist ein wesentlicher Teil von Smart-City. Auch in derartige Entwicklungskonzepte müssen Unternehmen frühzeitig mit eingebunden werden. Die Digitalisierung zieht sich wie ein roter Faden durch den Vortrag. Aufgezeigt wird u.a. das Veränderungspotenzial, Disruptionen und Strategien wie Städte ihre Gestaltungsaufgaben künftig wahrnehmen.

 

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 12.3.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. #pulseofeurope) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 12. März geht es um Zeichen setzen für Europa, das Leben auf dem Land, steigende Bestattungskosten, für die Sozialämter aufkommen müssen, den Anteil der Frauen in Österreichs Kommunen, den Boom für Mitfahrgelegenheiten-Apps, die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, die gerechte Verteilung der Netzentgelte, Klimaschutz in Kommunen und um das Interesse an Stuttgarts Mooswand. 

Kopf der Woche: Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter

Buch der Woche: „Ökoroutine“ von Michael Kopatz

Webseite der Woche: https://www.bessermitfahren.de

Startup der Woche: http://www.ediware.de

Tweet der Woche: Stadt Lahr

Zu guter Letzt: Expedition196.com

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Digital Economy and Society Index 2017 – Deutschland

Deutschland nimmt im EU-Digital Economy and Society Index 2017 (DESI) 2017 Platz 11 ein. Bei der Frequenzzuteilung ist Deutschland einer der Vorreiter. Die Deutschen liegen bei der Internetnutzung über dem Durchschnitt und machen bei den digitalen Kompetenzen gute Fortschritte. Die deutschen Bürger und Unternehmen machen sich aktiv mit den Möglichkeiten des elektronischen Handels vertraut. Die Deutschen zögern jedoch, sich einen schnellen Breitbandanschluss zuzulegen. Angesichts dessen, dass nur 19 % der Bevölkerung elektronische Behördendienste nutzen, besteht die größte Herausforderung darin, die Online-Interaktion zwischen Behörden und Bürgern zu verbessern.

Der Index für Deutschland ist nachstehend veröffentlicht.

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Arbeit 4.0: Machine learning wird Thema auch in Kommunen

Foto: Rebecca Piron

Seinen Antrittsbesuch beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) machte vor wenigen Tagen der Roboter Mister Pepper. Zuvor war er auf der Didacta in Stuttgart gewesen. Die humanoide Maschine sprach mit Franz-Reinhard Habbel. Als Leiter des DStGB Innovators Club bot Habbel ihm spontan die „Mitgliedschaft“ in der kommunalen Ideenschmiede und Denkfabrik an und lud ihn zum nächsten Deutschlandforum zum Thema Arbeit 4.0 im März ein. Pepper nahm die Einladung an. Am 8. März trifft Pepper Oberbürgermeister und Bürgermeister aus Teilen Deutschlands.

Der Roboter löste im Hause des DStGB Erstaunen aus, welche Möglichkeiten heute schon zum Beispiel in der Betreuung von Menschen mit intelligenten Systemen auf den Weg gebracht werden können. Pepper kann zum Beispiel alte Menschen an das Trinken erinnern, sie dabei mit Namen ansprechen und die Aufnahme von Flüssigkeiten dokumentieren. So kann das Betreuungspersonal von einfachen Tätigkeiten entlastet und so mehr Zeit für persönlichen Hinwendungen gewonnen werden. In einem Altenheim in Stuttgart unterstützen bereits Roboter das Personal bei einfachen Tätigkeiten, wie das Einsammeln der Wäsche. Die Einsatzfelder sind nahezu unbegrenzt. Auch das Lutherstift in Wuppertal setzt auf künstliche Intelligenz. Derzeit werden mit den Museen in Wuppertal, Remscheid und Solingen Gespräche geführt, Pepper auch dort einzusetzen. Maschinelles Lernen – der nächste große Trend in der Digitalisierung – und künstliche Intelligenz werden auch die Kommunen erreichen. Diese Entwicklung ist in vollem Gange. Sei es nun das fahrerlose Auto, der Einsatz in Museen oder Chatbots, die den Zugang zu Verwaltungsleistungen revolutionieren in dem über Messenger Dienste in einem natürlich Sprachdialog Anträge gestellt und Vorgänge automatisch bearbeitet werden können. Die Stadt Wien hat gerade einen solchen Chatbot zum Einsatz gebracht. In der Schweiz kann man sich über unterschiedlichen Auswirkungen bei Abstimmungen Informationen einholen.

Der Roboter Mister Pepper ist durch WLAN mit dem Internet verbunden und kann aus einer Cloud mittels Software gesteuert werden. Für Pepper gibt es inzwischen 1200 Apps, vornehmlich im asiatischen Raum. Damit lassen sich zum Beispiel Räume erkunden, in denen Roboter sich aufhalten. So können sie Gegenstände entsprechend erkennen und jeweiligen Funktionen zuordnen. 20.000 Exemplare des Humanoiden sind bereits in Asien verkauft worden. Davon allein 5.000 in den ersten fünf Minuten nach Verkaufsstart im Internet. In Europa sind in den ersten sechs Monaten gerade mal 500 Exemplare über die Ladentheke gegangen. Die Herausforderungen, künftig mit homanoiden intelligenten Maschinen umzugehen, werden nicht nur in der Arbeitswelt groß sein.

Kommunale Infrastruktur betroffen

Das gilt auch für die Nutzung kommunaler Infrastruktur und kommunaler Dienstleistungen. Deshalb ist es notwendig, sich frühzeitig mit den neuen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und am gesellschaftlichen Diskurs über den Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz teilzunehmen. Die Entwicklung sollte nicht nur den Technikern und Unternehmen allein überlassen bleiben. Auch die Gestaltungsmacht der Kommunen ist gefordert. Vieles ist uns heute fremd und macht nachdenklich beim Einsatz der Roboter. Ist er in der Arbeitswelt Kollege, Partner oder gar Ersatz? Chancen und Risiken müssen abgewogen werden. Vertrauen und Transparenz sind dabei zwei wichtige Voraussetzungen. Auch hier kommen die Städte und Gemeinden ins Spiel. Für viele Menschen sind die Kommunen ein wichtiger Vertrauensanker. Mutig mit dem Neuen umzugehen ist allemal besser, als sich hintern Mauern zu verstecken oder die Veränderungen in das nächste Jahrzehnt zu schieben. Kommunen sind der Zukunft verpflichtet. Das zeigt sich auch bei Mister Pepper.

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Stillstand beim E-Government beheben: Bundestag befasst sich mit digitaler Verwaltung

Der Deutsche Bundestag befasst sich am 10. März mit der digitalen Verwaltung. Die Potenziale der digitalen Verwaltung sollen für Bürger und Wirtschaft besser erschlossen werden. 
In einem Entschließungsantrag der CDU/CSU Fraktion und der SPD-Fraktion heißt es: „Das volle Potenzial elektronischer Verwaltung lässt sich nur erschließen, wenn es vollständig medienbruchfrei realisiert wird und sich an den konkreten Bedürfnissen der Adressaten ausrichtet. Die Probleme der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft richten sich nicht nach den Zuständigkeiten von Behörden oder föderalen Ebenen. Viel mehr bestehen konkrete Anliegen, die sich zu Lebenslagen bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmenslagen zusammenführen lassen. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen erwarten zurecht eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Dazu gehört auch, dass die Verwaltung einfach aufzufindende und nutzerfreundliche sowie sichere elektronische Bürgerdienste anbietet, die die bereits heute bestehenden Möglichkeiten einbinden. Dies muss auch und gerade in den Kommunen geschehen, denn die kommunalen Behörden sind erste Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft vor Ort. Auch wenn viele Kommunen hier schon mit gutem Beispiel voran gehen, sind die bestehenden Angebote und die Auffindbarkeit von elektronischen Verwaltungsdienstleistungen im Netz häufig noch unzureichend.“
In dem Entschließungsantrag der Fraktion der BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN heißt es: „Zwar bieten einzelne Kommunen bereits E-Government Dienste an, deutschlandweit betrachtet mangelt es jedoch weiterhin an einem durchgängigen Angebot. Viel mehr halten Bund, Länder, Kommunen höchst unterschiedliche Angebote vor. Eine kohärente Strategie, welche die vielfältigen Chancen der Digitalisierung für ein neues Verhältnis von Bürger und Staat und innovative E-Government-Anwedungen aufgreift, wird von Seiten der Bundesregierung bis heute nicht verfolgt.“ Die Opposition fordert die Bundesregierung in dem Antrag u.a. auf, innerhalb der Bundesregierung eine ressortübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren und eine netzpolitische Kompetenzbündelung vorzunehmen. Eingeführt werden soll auch das Prinzip des Vorrangs der digitalen Verfahrensabwicklung für Verwaltungsleistungen (Digital-by-Default)
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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 5.3.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Versammlungsfreiheit) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 5. März geht es um Fragen zur Versammlungsfreiheit, digitale Modelle bei Hochbauprojekten, Fakten zur Flüchtlingskrise, Vandalismus in Städten, Gewalt im Diskurs, Willkommen im Dorf, das deutsche Valley, Utopien zur Stadt der Zukunft, den European Public Sector Award 2017 und Bankautomaten in der Fläche. 

Kopf der Woche: Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster

Buch der Woche: „Zuhause“ von Daniel Schreiber

Webseite der Woche: https://www.deutsches-seniorenportal.de 

Das Dokument: Weissbuch zur Zukunft Europas vom 1.3.2017

Startup der Woche: http://www.crowd-architects.com

Tweet der Woche: Deutscher Landkreistag

Zu guter Letzt: „Blink“: Fußgänger steuern Autos mit Handzeichen

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr 2017.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 26.2.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Landlust/Landfrust) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 26.Februar geht es um ein Interview mit dem Dorfforscher Prof. Henkel zur Lage der ländlichen Räume, zur Nutzung von Daten durch Kommunen, die Bezahlung von Verwaltungsgebühren mittels QR-Codes, innovative Kommunen, den Kampf von sieben Gemeinden gegen die Landflucht, digitale Bildung, digitale Ratsarbeit in Gütersloh, digitale Aktivitäten in der Kommunalwirtschaft, den ersten ChatBot der Stadt Wien, die Entwicklung smarter Regionen, Mobilitätsdaten für Stadtentwicklung und die Charta der digitalen Vernetzung. 

Kopf der Woche: Inger Støjberg, dänische Ministerin für Ausländer, Integration und Wohnen

Buch der Woche: „Flachsinn: Ich habe Hirn, ich will hier raus“ von Gunter Dueck

Webseite der Woche: https://www.land-der-ideen.de

Startup der Woche: http://citykit.de/

Tweet der Woche: Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Zu guter Letzt: Falschparken 2.0: User verpetzen Fahrer gegen Geld

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr 2017.

Ihr Franz-Reinhard Habbel