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Kommunale Crowdfunding-Plattform: 100.000 Euro für Kunstrasenplatz des 1. FC Lok gesammelt

Das Ziel war überaus anspruchsvoll – und wurde mit vereinten Kräften erreicht: Für den Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig kamen bei einer Sammlung auf der Leipziger Crowd über 100.000 Euro zusammen. Damit kann der neue Kunstrasenplatz des Regionalligisten finanziert werden. Hinsichtlich der Crowdfunding-Plattform der Leipziger Gruppe sowie des Crowdfundings durch kommunale Unternehmen bundesweit setzt das Projekt Maßstäbe.

„Geschafft! Wir vom 1. FC Lok sind froh und glücklich, dieses ambitionierte Ziel von 100.000 Euro für unseren Kunstrasenplatz zusammen mit allen Fans, Freunden und Unterstützern erreicht zu haben. Dies ist für uns ein Quantensprung im Erwerb externer Mittel“, so Vorstand Stephan Guth. „Dankbar sind wir für die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Leipziger Gruppe. Wir konnten stets auf deren allumfassende Betreuung und Unterstützung zurückgreifen. Auch zukünftig werden wir weitere Projekte über diese tolle Plattform realisieren.“

Michael M. Theis, Sprecher der Geschäftsführung der LVV, betont: „Gemeinsam geht es einfach besser. Wir freuen uns, dass der 1. FC Lok mit Hilfe unserer Leipziger-Crowdfunding-Plattform viele Unterstützer mobilisieren konnte und somit sein durchaus sportliches Ziel erreicht hat. Im Herbst 2017 haben wir in der Leipziger Gruppe mit Unterstützung des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) unsere Crowd gestartet, um Projekte in und für Leipzig voranzubringen. 10 Projekte waren  bereits erfolgreich und hatten eine Gesamtsumme von gut 36.000 Euro erzielt. Das Lok-Projekt ist nun mit Abstand das größte.“

Carsten Wagner, Geschäftsführer der VKU Verlag GmbH, die als Verlagshaus des VKU Ideengeber kommunaler Crowdfunding-Plattformen ist, sendet einen „Glückwunsch nach Leipzig“. Dass über die kommunale Crowdfunding-Plattform ein 100.000 Euro-Projekt zustande komme, sei ein großer Erfolg.  „Es zeigt bundesweit eindrucksvoll, was es bringt, wenn die Bürger einer Stadt bei der Finanzierung von Projekten eingebunden werden.“

Franz-Reinhard Habbel

Bis Ende 2017 war ich DStGB-Sprecher und Leiter des Innovators Club, halte heute Vorträge und schreibe über Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat durch Digitalisierung, Globalisierung und Urbanisierung.

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