0

Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 15.1.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Agenda 2030) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 15.Januar geht es um die Agenda 2030, einen Wegweiser für Familienfreundlichkeit in Österreich, Warnungen der Bundeskanzlerin vor einem digitalem Entwicklungsland Deutschland, einen neuen Dienst von Uber zur Abschaffung von Staus, die Stärkung des Einzelhandels, das Programm Elternchance II und um deutliche Umwälzungen im Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung. 

Im Wortlaut: Saarländische Erklärung der CDU: Für eine gute Zukunft Deutschlands  Wohlstand sichern – Zusammenhalt stärken

Kopf der Woche: Prof. Dr. Dr. H.C.Dr.H.C. Jörg Becker, Leitstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement Münster

Buch der Woche: Flucht und Migration: Herausforderungen und Chancen für Kommunen von Jürgen Hartwig und Dirk Willem Kroneberg

Webseite der Woche: http://hochschulinitiative-deutschland.de

Startup der Woche:  www.localepert24.de

Tweet der Woche: Christioph Meineke, Bürgermeister der Stadt Wennigsen

Zu guter Letzt: 10 Jahre iPhone: 1,03 Milliarden verkaufte Geräte

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr 2017.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

0

Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 8.1.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Calliope – Startrampe für digitale Bildung) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 8.Januar geht es um Programmieren in der Schule mit Calliope, die Beschlüsse der CSU-Landesgruppe in Seeon, den Breitbandausbau, den Ernährungsreport 2017, Raumordnungspolitik in Österreich, die Privatisierung des öffentlichen Rams durch parkende KFZ, Digitaltickets im Nahverkehr, Tele-Notärzte in Oldenburg und um die ersten Automatenapotheke mit Videoberatung. 

Kopf der Woche: Anna Luten, „Bike-Mayor“ in Amsterdam

Buch der Woche: „Digitalisierung des Öffentlichen“

Webseite der Woche: www.jugend.beteiligen.jetzt

Startup der Woche: http://www.dekobe.de

Tweet der Woche: Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen

Zu guter Letzt: Essen will mehr Bienen in der Stadt haben

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr 2017.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

0

Calliope – Startrampe für digitale Bildung. Wie wäre es mit einem Patenschaftsprogramm in Kommunen?

calliope

Er sieht aus wie ein Stern und ist doch ein vollständiger Mini-Computer. Mit ihm sollen bereits Grundschüler programmieren lernen. Das u.a. von der Internetbotschafterin der Bundesregierung, Gesche Joost ins Leben gerufene Calliope-Projekt geht jetzt in Serienproduktion. Über die Crowdfunding-Plattform Startnext sind bisher 69.000 Euro eingesammelt worden. Die Kampagne läuft noch bis zum 15.Januar 2017. Der mini soll mit Hilfe der Unterstützer an alle Drittklässler verteilt werden. Deutschlandweit. Für Lehrerinnen und Lehrer werden Schulmaterialien entwickelt. Eine große Community gibt Tipps, wie man den mini im Unterricht oder zuhause einsetzen kann. So erlangen Kinder spielerisch digitale Kompetenzen. Auch der Autor dieser Zeilen hat hat dort ein Einzelstück von 30 Euro finanziert. Ganze Klassensätze gibt es für 750 Euro.

Der Minicomputer gehört in jeden Schulranzen. Ein ähnliches Produkt wird in Großbritannien bereits erfolgreich eingesetzt. Schülerinnen und Schülern lernen mit dem Calliope programmieren. Die Platine verfügt über alle wichtigen Bausteine bzw. Anschlüsse wie Lautsprecher, Mikrofon. LEDs, Eingabeknöpfe, Sensoren, USB und einen Motor-Anschluss für zwei Motoren. Per App können selbst erstellte Programme kabellos auf den Minicomputer übertragen werden.

Der Mini-Prozessor war ein besonders Ereignis auf dem jüngsten IT-Gipfel der Bundeskanzlerin in Saarbrücken. Er ist nur sieben mal acht Zentimeter groß. Er gibt neugierigen Schülerinnen und Schülern unzählige kreative Möglichkeiten in die Hand. In anderen europäischen Ländern ist Programmieren längst Pflichtfach. Deutschland hat in seinen rund 40.000 Schulen einen großen Nachholbedarf. Begleitend zum Calliope gibt es eine Bedienungsanleitung und Lehrmaterialien vom Cornelsen-Verlag. Die Herstellungskosten des Minicomputers liegen bei rund 20 Euro. Für jährlich 800.000 neu einzuschulende Schülerinnen und Schüler wären das 14 Millionen Euro.

Bürgermeister könnten zum Beispiel ein Patenschaftsprogramm gemeinsam mit Unternehmen vor Ort und interessierten Bürgerinnen und Bürger für die Schulen vor Ort auflegen, Schulklassen könnten mit dem Mini-Computer im Rahmen eines Wettbewerbs kleine Anwendungen programmieren, die die Gemeinde selbst nutzen könnte. Fantasie ist gefragt oder mit Albert Einstein anders formuliert: „Imagination is more important than knowledge“.

Vielleicht gelingt es, aus Kommunen einen Initiativkreis zu starten, um eine solche Aktion voranzutreiben. Interessenten können sich gern beim Autor dieses Beitrages mit dem nachstehenden Formular melden.

 

 

0

CSU will Mobilität weiter ausbauen

mobilitaet-40

Die CSU-Landesgruppe hat auf ihrer Klausurtagung in Kloster Seeon unter dem Titel „Deutschland fit machen für die Digitalisierung – Chancen ausgewogen nutzen“, ein Papier verabschiedet. Neben einem verstärkten Ausbau des Internets in der Fläche, der Notwendigkeit eines Datengesetzes, einer Digitalinitiative für die Bildung und der Forderung nach einem Bundesdigitalministerium geht es um den weiteren Ausbau von Mobilität 4.0.

Ausdrücklich befürwortet werden Pläne, im Bereich des automatisierten und vernetzten Fahrens, weitere digitale Testfelder in ausgewählten deutschen Städten und im ländlichen Raum aufzubauen. Deutschland muss auch bei der Entwicklung und Erprobung von automatisierten und vernetzten Systemen für den hochkomplexen Stadtverkehr vorangehen. Im Mittelpunkt stehen sollte dabei die Kommunikation automatisierter Fahrsysteme mit Fußgängern und Radfahrern, die Vernetzung zum Beispiel mit intelligenten Ampeln und ÖPNV-Angeboten, die Steigerung der Kapazitäten auf der Straße und die Verbesserung des Verkehrsflusses. Speziell für Startups im Mobilitätsbereich sollen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Die CSU will alles daransetzen, die Innovationsführerschaft bei der Mobilität 4.0 zu behaupten. Mit der rechtlichen Gleichstellung des menschlichen Fahrers mit dem automatisierten System schafft Deutschland gerade das innovativste Straßenverkehrsrecht der Welt.

0

Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 1.1.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute neue Regelungen 2017) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 1.Januar geht es um die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin, neue Regelungen ab 2017, einen demographischen Jahresrückblick 2016, ein Faktenblatt zur Reichsbürgerbewegung, den Leitfaden „Gesunde Stadt“, die Förderung von Carsharing, ein EuGH-Urteil zur interkommunalen Zusammenarbeit, die digitale Agenda in Schleswig-Holstein und um Bots in der Schweiz. 

Kopf der Woche: Sabine Smentek, Staatssekretärin für IT in Berlin 

Buch der Woche: „Sein und Zeit“ von Martin Heidegger

Webseite der Woche: www.volksverschluesselung.de

Startup der Woche: http://www.getsafe.de

Tweet der Woche: Leoluca Orlando, Bürgermeister von Parlermo

Zu guter Letzt: Roboter sollen die Grenze zwischen Nord- und Südkorea schützen

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche und einen guten Start ins neue Jahr 2017.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

0

2017: Deutschland hat die Wahl

2017 wird für Deutschland ein Superwahljahr. Am 12. Februar tritt die Bundesversammlung in Berlin zusammen um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Am 26. März findet im Saarland die Landtagswahl statt. Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen  folgen am 7. und 14. Mai. Am 7. Mai findet in Frankreich auch der zweite Wahlgang statt, um einen neuen Präsidenten zu wählen. Die Augen werden sich an diesem Tag wohl eher nach Frankreich als nach Schleswig Holstein richten. Vier Monate später wird dann der  Deutsche Bundestag gewählt. Vermutlich werden die Bürgerinnen und Bürger am 17. oder 24. September entscheiden, wer das Land führen wird. Kommunalwahlen finden im Jahre 2017 nicht statt. Die nächste Europa Wahl wird 2019 sein. 

Die drei Landtagswahlen und die Bundestagswahl sind eingebunden in weitere politische Ereignisse. Dazu gehört zum Beispiel der G20 Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg. Wohl die erste Gelegenheit, den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump auf deutschem Boden begrüßen zu können. Die Bundesrepublik Deutschland hat turnusgemäß im Jahr 2017 den Vorsitz der Gruppe der Zwanzig (G20) inne. Die G20 versammelt die größten Industrienationen und Schwellenländer.

Spätestens mit der Festlegung des Kanzlerkandidaten der SPD im Januar 2017 wird der Wahlkampf auf Touren kommen. Die Bedeutung und Rolle der sozialen Netzwerke wird wachsen. Die Parteien bereiten sich darauf systematisch vor. Eine neue Webseite Connect17.de von der CDU macht das deutlich. „Der Wahlkampf 2017 wird moderner, wird vernetzter sein als alle zuvor: digital und analog, deutschlandweit, an Canvassing-Ständen und vor Deiner Haustür. Apps und soziale Medien werden eine große Rolle spielen. Egal ob Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat: Wir versuchen Wähler auf allen Kanälen zu erreichen und zu mobilisieren“ heißt es dort. 

Von der Relevanz der sozialen Netzwerke, wie es sich zuletzt bei der Präsidentschaftswahl in den USA gezeigt hat, sind wir in Deutschland aber noch weit entfernt. Vermutlich wird die Bundestagswahl im September 2017 die letzte sein, die überwiegend von klassischer Kommunikation geprägt sein wird. Die Veränderungen werden grundlegend sein. Das zeigt sich daran, dass die Parteien bereits an einem Fairnessabkommen arbeiten, um auf Social Bots zu verzichten. Wie weit andere Organisationen oder Initiativen hierauf ebenfalls verzichten, bleibt abzuwarten. 

Interessant wird es zudem sein, welche Bedeutung Fakten „im postfaktischen Zeitalter“ haben werden oder ob „Gefühle“ im Wahlkampf dominieren. Spannend wird es auf jeden Fall. 

0

Neue Regelungen ab Januar 2017 für Kommunen

kalende

Zu Beginn des neuen Jahres treten eine Reihe von Regelungen in Kraft. Für Kommunen wichtige Regelungen sind nachstehend aufgeführt.

Mindestlohn
Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht.

Sicherheit und Schutz in der Arbeitswelt
Die Arbeitsstättenverordnung ist an die moderne Arbeitswelt angepasst worden. Seit 3. Dezember 2016 sind die Anforderungen an einen Telearbeitsplatz oder Pausenräume klar geregelt. Künftig müssen auch psychische Belastungen bei der Beurteilung der Gefährdungen berücksichtigt werden.

Mehr Selbstbehalt für Menschen mit Behinderung
Mehr Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung sieht das neue Bundesteilhabegesetz vor. Die Eingliederungshilfe wird reformiert, die Assistenzleistungen modernisiert. Das Gesetz wird bis 2020 stufenweise umgesetzt. Ab 2017 erhöhen sich die Freibeträge für Erwerbseinkommen um bis zu 260 Euro monatlich. Die Vermögensfreigrenze liegt dann bei 25.000 Euro. Das Partnereinkommen wird nicht angerechnet.

Schlichtungsstelle für Menschen mit Behinderung
Das Behindertengleichstellungsgesetz trägt seit Juli 2016 dazu bei, Bundeseinrichtungen barrierefreier zu machen. Das gilt nicht nur für bauliche Hindernisse. Am 3. Dezember 2016 hat die Schlichtungsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Behinderte Menschen können sich dorthin wenden, wenn sie Konflikte im öffentlich-rechtlichen Bereich haben.

Leistungen der Grundsicherung („Hartz IV“) steigen
Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bezieht, erhält ab Januar 2017 mehr Geld. Der Regelsatz für Alleinstehende steigt von 404 auf 409 Euro pro Monat. Die Grundsicherung für Kinder zwischen 6 und 13 wird um 21 Euro angehoben.

Sozialleistungen für EU-Ausländer
Menschen aus anderen EU-Staaten stehen innerhalb der ersten fünf Jahre keine Sozialleistungen in Deutschland zu. Das gilt für alle, die nicht in Deutschland arbeiten, selbstständig sind oder einen Grundsicherungs-Anspruch aus vorheriger Arbeit erworben haben. Bis zur Ausreise können sie eine einmalige Überbrückungsleistung für höchstens einen Monat bekommen. Bei Bedarf kann ein Darlehen für die Rückreise gewährt werden.

Neues Begutachtungssystem in der Pflege
Künftig wird der tatsächliche Unterstützungsbedarf von Pflegebedürftigen besser erfasst. Dafür sorgt ein neues Begutachtungssystem. Die Leistungen erhöhen sich ab 2017, ebenso der Beitrag um 0,2 Prozentpunkte. Aus den bisherigen drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird neu definiert. Um den Unterstützungsbedarf festzustellen, wird künftig der Grad der Selbstständigkeit gemessen – unabhängig davon, ob es sich um eine geistige oder körperliche Einschränkung handelt. Für viele ergeben sich daraus höhere Leistungen.

Kommunen bei Pflege stärker einbezogen
Das Pflegestärkungsgesetz III sorgt für mehr Beratung und Hilfe in den Kommunen. Künftig können die Gemeinden die pflegerische Versorgung besser mitplanen. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen umfassender vor Ort beraten werden. Häusliche Pflegedienste werden strenger kontrolliert. Das 3. Pflegestärkungsgesetz tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft.

Mehr Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende
Alleinerziehende, die keinen oder nicht regelmäßig Unterhalt vom anderen Elternteil erhalten, können Unterhaltsvorschuss beantragen. Die Höhe des Unterhaltszuschusses richtet sich bundesweit nach dem Mindestunterhalt. Davon wird das Kindergeld abgezogen. Wegen der Erhöhung des Mindestunterhalts steigt der Unterhaltsvorschuss zum 1. Januar 2017 für Kinder bis zu fünf Jahren auf 150 Euro monatlich, für Kinder von sechs bis elf Jahren auf 201 Euro pro Monat.

Kindergeld und Kinderzuschlag steigen
Steuerzahlern bleibt ab Januar 2017 mehr Netto vom Brutto. Kindergeld und Kinderzuschlag steigen. Für Geringverdiener wird der Kinderzuschlag um zehn Euro monatlich angehoben. Das Kindergeld steigt in den kommenden beiden Jahren – um jeweils zwei Euro. Auch die Steuerfreibeträge werden angehoben und die kalte Progression eingedämmt. Die Entlastung der Steuerzahler beträgt rund 6,3 Milliarden Euro pro Jahr.

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Auch im Straßenverkehr treten 2017 einige Neuregelungen in Kraft. Vor allem radelnde Eltern können sich freuen: Sie dürfen ihren Nachwuchs künftig auch auf dem Fußweg begleiten. Hinzukommen erweiternde Regelungen zu Rettungsgassen, 30er-Zonen, E-Bikes und Radwegen.

EEG-Umlage 2017
Die EEG-Umlage ist Teil des Strompreises und fördert Anlagen, die Strom aus Wind, Wasser und Sonne produzieren. Für Strom aus regenerativen Kraftwerken gilt ein sogenannter Einspeisevorrang sowie eine feste Vergütung für jede produzierte Kilowattstunde Strom. Die Kosten werden über die EEG-Umlage von den Stromkunden getragen. Ab dem 1. Januar 2017 beträgt die Umlage für Ökostrom, die sogenannte „EEG-Umlage“ nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, 6,88 Cent pro Kilowattstunde.

Mehr Wettbewerb bei der Ökostrom-Förderung
Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht vor, dass die Vergütung für erneuerbaren Strom nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern durch Ausschreibungen am Markt ermittelt wird. Das heißt: Neue Photovoltaik-Anlagen, Windräder oder Biogas-Anlagen, die mit der wenigsten Förderung auskommen, erhalten den Zuschlag nach dem Prinzip des niedrigsten Preises. Die Novelle tritt zum 1. Januar 2017 tritt in Kraft.

Halogen-Metalldampf- und Quecksilberdampflampen verboten
Halogen-Metalldampflampen (HQI-Lampen) sowie Quecksilberdampflampen(HQL-Lampen), die eine Lichtausbeute von weniger als 80 Lumen pro Watt erzielen, dürfen ab 1. Januar 2017 weder eingebaut noch verkauft werden. HQL- und HQI-Lampen befinden sich beispielsweise in Außen- und Straßenlaternen sowie in Hallen.

Quelle: Zusammenstellung Bundesregierung