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Smart Hero Award für Satirekanal Datteltäter

Die Preisträger des Smart-Hero Wettbewerb 2017 in der Kategorie „Gegen Ausgrenzung, für eine offene, pluralistische Gesellschaft“ mit Franz-Reinhard Habbel

 

Soziale Medien ermöglichen es, Menschen direkt anzusprechen, ihr Interesse zu wecken und sie zum Handeln zu überzeugen. Die Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland haben heute den Smart Hero Award 2017 erneut an Menschen und Organisationen, die ihr ehrenamtliches und soziales Engagement erfolgreich in und mit Social Media umsetzen, verliehen. Smart steht dabei für den klugen Einsatz von Social Media für Anerkennung, Respekt und Toleranz.

In der Kategorie „Gegen Ausgrenzung, für eine offene, pluralistische Gesellschaft“ gewann der Satirekanal „Datteltäter“ den ersten Preis. Datteltäter ist ein muslimischer Satirekanal. Sie wollen die Gesellschaft dialogisch prägen und Brückenbauer sein. Der Preis wurde von der Bundesabgeordneten Saskia Esken übergeben.

In seiner Laudatio wies Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund auf eine offene und pluralistische Gesellschaft besonders hin. Er sagte. „Dialoge spielen dabei eine wichtige Rolle. Ohne Kommunikation kein Verständnis füreinander. Diesem Anspruch wird der muslimische Satirekanal Datteltäter voll und ganz gerecht. Es ist eine schöne Idee, mit Witz und Satire alltägliche Probleme und Schwierigkeiten von jungen Muslimen zu beschreiben. Das regt zum Nachdenken an, hilft aber auch Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und Respekt und Verständnis zu schaffen. Lachen, Humor und Witz und sich selbst auf den Arm nehmen, wirkt direkt unmittelbar gegen Abschottung und Vorurteile. Durch den Satirekanal werden Dialoge und gegenseitiges Verständnis gefördert. In dem Projekt wird in bemerkenswerterweise die Zielgruppe mit einbezogen. Sie können Vorschläge machen und sich sonst wie beteiligen. Mit großer Überzeugung hat die Jury die Datteltäter als Preisträger ausgewählt. Dazu herzlichen Glückwunsch.“

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„Heimatlieder Coding Cup“: Grundschüler programmieren sich ins Finale

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Sürster Weg der Stadt Rheinbach, hier mit Bürgermeister Stefan Raetz und Schulleiterin Ute Jansen (rechts im Bild) auf dem Deutschen Kommunalkongress am 19.6.17 in Berlin – Foto: Bernhard Link

Traditionelles mit Digitalem verbinden, das ist das Ziel des Coding Cups „Unsere Heimat. Unsere Hymne“. Bundesweit haben sich zahlreiche Schulen beteiligt – fünf von ihnen haben es mit ihren kreativen Projekteinreichungen ins Finale geschafft und stehen nun zum Voting bereit.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat die Bildungsinitiative „Code your Life“ von Microsoft einen bundesweiten Programmierwettbewerb ins Leben gerufen, bei dem Schüler im Alter zwischen acht und zwölf Jahren unter dem Motto „Unsere Heimat. Unsere Hymne“ Heimatlieder ihrer Region programmiert haben. Dabei haben die Kinder nicht nur erste Computercodes geschrieben, sondern fächerübergreifend außergewöhnliche Projekte entwickelt. Vielerorts sind beispielhafte Projekte entstanden, an denen neben Schülern, Lehrern und Eltern weitere Akteure, wie Bürgermeister und Gemeinden, mit Herzblut beteiligt waren. „Die Teilnehmer haben beeindruckend gezeigt, wie kreativ und einfallsreich sich Tradition und Technik vereinen lassen“, sagte Franz-Reinhard Habbel vom DStGB auf dem Kommunalkongress in Berlin, wo die Finalisten vorgestellt wurden.

Im Finale stehen:

• St. Josef Grundschule, Gemeinde Merzig (Saarland)

• Van-Gogh-Grundschule & Heinrich-Heine-Gesamtschule
(Kooperationsprojekt), Gemeinde Duisburg (NRW)

• Grundschule Sürster Weg, Gemeinde Rheinbach (NRW)

• BIP Kreativitätsschule, Gemeinde Dresden (Sachens)

• Peter-Rosegger-Schule, Gemeinde Gärtringen (Ba-Wü)

Micro-Computer Calliope verbunden mit einem Lautsprecher

Fit für die digitale Zukunft
Zur Unterstützung während der Projektzeit wurden den teilnehmenden Schulen Starterpakete an die Hand gegeben, welche unter anderem mit dem Mikro-Computer Calliope mini ausgestattet waren. „Ziel der Initiative ist es, Kinder fit für die digitale Zukunft zu machen“, sagt Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement Microsoft Deutschland. „Wir wollen spielerisch digitale Kompetenzen stärken und sowohl Schüler als auch Lehrer für das Programmieren begeistern.“ Im Rahmen der Initiative „Code your Life“ lernen bundesweit rund 20.000 Kinder an 300 Schulen, digitale Technologien kreativ einzusetzen.

Mitmachen und abstimmen!
Der Gewinner des diesjährigen Coding Cups wird durch ein Publikumsvoting ermittelt: Dazu eine Übersicht der Ergebnisse sowie weitere Informationen zur Abstimmung, die vom 23. Juni bis zum 2. Juli 2017 geöffnet sein wird. Die Gewinner werden im Rahmen des Code your Life Summer Camps vom 3.-5. Juni bekannt gegeben.

Über Code your Life
Code your Life ist Teil der weltweiten Bildungs-Initiative Microsoft YouthSpark und wird vom 21st Century Competence Center im fjs e.V. in Berlin umgesetzt. Ziel der Initiative ist es, Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren für das Programmieren zu begeistern. Partner der Initiative sind der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW), die Gesellschaft für Informatik (GI), Deutschland sicher im Netz und die Initiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V.. Weil sie Kinder in besonderer Weise auf die Zukunft vorbereitet, erhielt die Initiative den Comenius EduMedia-Sonderpreis 2016 der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien (GPI).

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 25.6.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 25. Juni geht es um Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die Zukunft der Innenstädte, die E-Rechnung in Verwaltungen, vernetzte und intelligente Städte, ein Rettungsgerät für Kinder in zu heißen Autos, digitale Helden, einen Wahlkampf-Navigator, das Internet auf dem Land, Landlust-Gemeinden in Österreich und um 50 Jahre Geldautomaten. 

Kopf der Woche: Dr. Uwe Brandl, Erster Bürgermeister der Stadt Abensberg

Buch der Woche: „Das Zeitalter des Zorns: Eine Geschichte der Gegenwart“ von Pankaj Mishra 

Webseite der Woche: www.codingkids.de

Dokument der Woche: Vorschläge der Ethik-Kommission zum automatisierten und vernetzen Fahren

Behörde der Woche: Bundesamt für Naturschutz

Tweet der Woche: Thomas Feeling, Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld

Zu guter Letzt: Estland: Regierungschef Ratas verlagert seine digitale Verwaltung ins Ausland

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Sieger des 16. eGovernment-Wettbewerbs vorgestellt

Quelle: Konstantin Gastmann

Die besten Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte, Kooperationen und IT-Infrastrukturen der öffentlichen Verwaltung stehen fest. Open Data und effizienter Datenaustausch, vernetzte Informationen und webbasierte Plattformen sowie ein zentrales Vertretungsmanagement sind die bestimmenden Themen der Siegerprojekte. Auf großer Bühne des Zukunftskongresses „Staat und Verwaltung“ prämierte die Unternehmensberatung BearingPoint gemeinsam mit dem Technologieanbieter Cisco die fünf Gewinner des diesjährigen 16. eGovernment-Wettbewerbs. Die Preise wurde von den Jurymitgliedern Manfred Klein und Franz-Reinhard Habbel übergeben. 

„Die Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Bürokratieabbau funktioniert, Kosten gespart und Verwaltungsaufwände reduziert werden. Die Erfolgswelle der prämierten Lösungen reißt uns alle mit“, so Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint.

Christian Korff, Vertriebsdirektor Öffentliche Hand bei Cisco Deutschland, ergänzt: „Auf der Preisverleihung jubelten nicht nur die Sieger, sondern auch die Silber- und Bronzegewinner – und das zu Recht. Bei allen Projekten waren Visionäre am Werk, die motiviert an einer Effizienzsteigerung der öffentlichen Verwaltung arbeiten.“

Der Schirmherr, Staatsminister Prof. Dr. Helge Braun, würdigte die Relevanz des Wettbewerbs und verbreitete Stolz unter allen Finalisten: „Der eGovernment-Wettbewerb bietet zum einen eine Leistungsschau, welche Innovationen Verwaltungen bereits hervorgebracht haben. Zum anderen ist er eine Ideenschmiede dafür, welche Projekte noch angegangen werden müssen, damit Deutschland dem Anspruch einer ‚Smart Country‘ wirklich gerecht wird.“

Die Preisträger 2017:

Bestes Digitalisierungsprojekt 2017:

„Solarkataster Hessen“ / Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: https://youtu.be/GnophSN5K4Y

„Der Solarkataster Hessen ist ein perfektes Beispiel für den Mehrwert von öffentlichen Daten. In einer multimedialen Applikation werden komplexe Daten in hoher Qualität kostenlos angeboten. Die Plattform ist einfach anzuwenden, sodass der Nutzer rasch eine Entscheidungshilfe bekommt. Das Projekt ist beispielgebend für viele andere eGovernment-Anwendungen.“

Jury-Mitglied Christian Rupp, Sprecher Plattform Digitales Österreich

Bestes Modernisierungsprojekt 2017:

„E21X, Hard- und Softwareerweiterung der Verkehrsrechnerzentrale Hessen“ / Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement: https://youtu.be/UBV38vssMWA

„Die Modernisierung der Verkehrsrechnerzentrale Hessen zeigt, wie mit Vernetzung von Informationen die Qualität von Dienstleistungen erheblich gesteigert werden kann. Davon profitieren alle: die Verkehrsteilnehmer, Umwelt, Polizei und Einsatzkräfte. Ein gelungenes Beispiel, welche Wirkung in der Digitalisierung steckt.“

Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel, Sprecher Städte- und Gemeindebund

Bestes Kooperationsprojekt 2017:

„SoJuS – Soziales und Jugend Serviceportal / Hilfen zur Erziehung“ / Landkreis Vorpommern-Greifswald: https://youtu.be/RAtg4X2suhg

„SoJuS bringt die Bedürfnisse der Nachfrager (öffentliche Verwaltung) und Anbieter (freie Träger) von Sozialdienstleistungen in Einklang und realisiert ein hohes Einsparungspotenzial in diesem ausgabenstarken Bereich, indem der Transaktionsaufwand deutlich reduziert wird. Außerdem ist der günstigste Preis für eine nachgefragte Dienstleistung sofort ersichtlich. Der Tätigkeitsbereich des Projekts ist nicht nur bundesweit von Relevanz (559 Jugendämter in Deutschland). Diese Lösung kann mit geringem Modifikationsaufwand auch nach Österreich und in die Schweiz exportiert werden.“

Jury-Mitglied Dieter Tschan, E-Government-Beauftragter E-Government Schweiz

Beste Infrastrukturprojekte 2017:

„Anbindung der Meldebehörden an das Ausländerzentralregister“ / Bundesverwaltungsamt: https://youtu.be/9EyDBXygRTY (mittlerer Teil)

„Die Anbindung der Meldebehörden an das Ausländerzentralregister ist ein innovatives und strategisch bedeutsames Projekt. Dem Träger ist es eindrucksvoll gelungen, 5.500 Meldebehörden mittels der Nutzung von XÖV-Standards und OSCI-Transport anzubinden und damit die Vorgaben des Datenaustauschverbesserungsgesetzes zu realisieren. Der Nutzen ist für BAMF und die Meldebehörden beachtlich: Bürokratieabbau, Reduktion des Verwaltungsaufwands und gleichzeitig höhere Datenqualität sowie tagesaktuelle Daten im Kontext des Flüchtlingsmanagements. Auch die Asylwerber müssen nicht mehr persönlich bei den Meldebehörden vorsprechen.“

Jury-Mitglied Prof. Dr. Maria Wimmer, Dekanin am Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau

„Ein Vertretungsmanagement für das E-Government in Österreich“ / Bundesministerium für Finanzen: https://youtu.be/9EyDBXygRTY (Ende)

„Mit dem Projekt wurde im Unternehmensserviceportal ein zentrales Vertretungsmanagement geschaffen mit Single-Sign-On, Management von Vertretungsverhältnissen und einer einheitlichen Datenhaltung. Durch das Prinzip des One-Stop-Shops für sämtliche relevanten Informationen wird der Verwaltungsaufwand bei Nutzern, Behörden und Serviceanbietern reduziert. Bemerkenswert ist die potenziell umfassende Nutzbarkeit in sämtlichen Bereichen des E-Government in Österreich.“

Jury-Mitglied Manfred Klein, Redaktionsleiter eGovernment Computing

Zusätzlich zu den von der Jury verliehenen Preisen wird auf dem 22. Ministerialkongress am 15. September 2017 der Publikumspreis vergeben. Noch bis zum 4. August können alle Interessierten für ihren persönlichen Favoriten stimmen: Online-Voting.

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Merkel auf DStGB-Kommunalkongress zum digitalen Portalverbund

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschen Kommunalkongress in Berlin

Klare Worte fand die Bundeskanzlerin auf dem Deutschen Kommunalkongress 2017 auch zum geplanten digitalen Portalverbund.

Die Kanzlerin wies in ihrer Rede darauf hin, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. „Bei der Frage des E-Governments sind wir doch eher ein Entwicklungsland“, sagte Merkel. Im Rahmen der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen sollen ab 2020 Verwaltungsportale zu einem Portalverbund verknüpft werden. Ziel sei es, den Menschen den Zugang zu staatlichen Leistungen zu erleichtern. Dies müsse einheitlich und nicht für jede föderale Ebene unterschiedlich erfolgen. Sie kündigte an, dass der Bund mit den Ländern und den Kommunen in einen intensiven Dialog über die Realisierung des Portals eintreten werde.

Die digitale Infrastruktur will Merkel weiter ausbauen. „Unser Ziel,2018 alle Haushalte mit 50 Megabit pro Sekunde auszustatten, werden wir erreichen“.  Trotzdem müsse man spätestens in acht Jahren die Gigabitausrollung hinbekommen, mahnte Merkel. Sonst würden sich Entwicklungen wie die Telemedizin und das autonome Fahren nicht realisieren lassen.

Der Deutsche Kommunalkongress 2017 stand unter dem Motto „Deutschland umbauen – Modernisieren, digitalisieren, sozial gestalten“. Mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich mit 70 Referenten in Berlin.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 18.6.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Entwürfe Koalitionsverträge NRW und Schleswig-Holstein) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 18. Juni geht es um die Koalitionsverträge in NRW und Schleswig-Holstein, Gesundheitsvorsorge im Klimawandel, Landflucht und Digitalisierung, den Kampf gegen das Bienensterben, die zunehmende Nutzung von Drohnen bei Inspektionen von Windanlagen, Nord-Südgefälle bei der Digitalisierung in Deutschland, Mehrsprachigkeit in Ämtern, selbstfahrende Autos in den USA, ein Impulspapier zu Normen und Standards bei Smart City und um einen Ausgleich bei Aktivitäten von Ehrenamtlichen. 

Kopf der Woche: Erich Pipa, Landrat im Main-Kinzig-Kreis

Buch der Woche: „Strategien gegen Altersarmut“, von Prof. Dr. Peter Buttner

Webseite der Woche: www.Bundestwitter.de

Dokument der Woche: Smart City Charta

Startup der Woche: https://www.aboalarm.de/ 

Tweet der Woche: Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Zu guter Letzt: The World’s Largest Floating Solar Plant Is Finally Online

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel