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Bonus beschleunigt Bauarbeiten

Nach Presseberichten (Morgenpost vom 17. August) können auch dank einer Prämienregelung die Bauarbeiten an der Berliner Rudolf -Wissell-Brücke zwei Wochen früher als geplant beendet werden. Der Berliner Senat hatte den beteiligten Baufirmen einen finanziellen Anreiz zugesagt, wenn sie mit den Arbeiten schneller fertig werden. Das ist offenbar geschehen. Die Bonus-Malus-Regelung hatte schon bei der Avus-Sanierung vor einigen Jahren arbeitsbeschleunigende Wirkungen gezeigt. Die 930 m lange Brücke auf der Stadtautobahn A 100 wird täglich mit bis zu 180.000 Fahrzeugen frequentiert. Bundesweit steht sie damit an dritter Stelle. In den kommenden Jahren steht noch eine Gross-Sanierung an.

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Merkel kündigt Gipfel mit emissionsbelasteten Städten am 4. September an

Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft am 4. September 2017 mit den Kommunen zusammen in denen die Stickoxide zu hoch sind, um gemeinsam Strategien auf den Weg zu bringen, wie die Umweltbelastungen reduziert werden können. „Vielleicht kann man aus den Städten die heute Umweltprobleme haben die Städte machen, die die besten sein werden“ sagte Merkel heute im Livestream „YouTuber fragen Angela Merkel“.

Maßnahmen zur Verbesserung der Lage könnten zum Beispiel der Aufbau von Ladeinfrastrukturen für Elektroautos in Parkhäusern oder beim jeweiligen Arbeitgeber in den Städten sein. „Menschen müssen ermutigt werden, auch Elektromobilität zu nutzen. Viele haben Angst, dass sie zum Arbeitsplatz aber nicht wieder zurück nach Hause kommen“, sagte sie.

Bis zu 60.000 User sahen den Livestream auf YouTube am frühen Nachmittag. Um 19:00 Uhr hatte die Seite bereits 316.228 Aufrufe. Merkel wurde von vier YouTubern mehr als 1 Stunde zu verschiedenen politischen Themen befragt.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 13.8.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Bertelsmann-Studie zur Haushaltskrise in Kommunen) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 13. August geht es um eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Finanzlage der Kommunen, ein neues Positionspapier aus Baden-Württemberg zur Entwicklung des ländlichen Raums, einen Vergleich zu den Lebensverhältnissen zweier Familien in einer Stadt und auf dem Land, das Projekt Landärztinnen, eine Transparenzkommission in NRW, die Beeinflussung von Überflutungen in Europa durch den Klimawandel, Mobilität in der Schweiz, ein Interview mit dem VKU-Präsidenten Martin Ebling zur E-Mobilität, Videosicherheitstechnik in der Stadt Fulda, digitalen Wahlkampf der Parteien zur Bundestagswahl und um ein Gipfeltreffen in Sachen Online-Handel. 

Kopf der Woche: Klaus-Dieter Klapproth, neuer Hauptgeschäftsführer des VKA

Buch der Woche: „Digitale Evolution – Wie die digitalisierte Ökonomie unser Leben, Arbeiten und Miteinander verändern wird“ von Martin Eder

Webseite der Woche: https://www.think-big.org/gehwaehlen/#scrolldown

Behörde der Woche: http://www.bundessprachenamt.de

Tweet der Woche: Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft und Lippeverband

Zu guter Letzt: Hängeseilbrücken in den Alpen

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Folge 2 Politik TALK Lage in Kommunen: Heute geht es um die Digitalisierung mit Michael Hoppe

In der Reihe „Politik TALK Lage in Kommunen“ werden im Gespräch Personen mit ihren Ideen, Konzepten und Umsetzungen zur Modernisierung Deutschlands vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den Themen Zukunft der Städte, Digitalisierung, Infrastruktur und Kommunen. Die Talks erscheinen je nach Anlass.

In der Folge 2 geht es im Gespräch mit Michael Hoppe um Fragen der Digitalisierung, das Projekt Kommune Digital und die Zukunft des Einzelhandels im digitalen Zeitalter.

Interessenten für ein Politik TALK Gespräch sind herzlich willkommen.

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 6.8.2017

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. mit dem Schwerpunkt Mobilität) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 6. August geht es um die Visionen einer autofreien Innenstadt, die Dieseldebatte und E-Mobilität, Fahrradboxen für Pendler, den Einsatz von Elektrobussen, den Bau eines Elektro-Highway, die Kontrolle von Falschparkern durch die Müllabfuhr, die Auslieferung von Online-Einkäufen, einen Beitrag von Volker Kauder zur Stärkung des ländlichen Raums, Roboter als neue Schreibkräfte im Lokaljournalismus, das Zusammenwachsen von Mensch und Maschine und um Roboter in der Arbeitswelt.

Kopf der Woche: Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg

Buch der Woche: „Wir können nicht allen helfen“ von  Boris Palmer

Webseite der Woche: http://www.lebensmittelwarnung.de/

Startup der Woche: https://www.firstbird.com/de

Tweet der Woche: Gemeinde Dittelbrunn

Zu guter Letzt: U-Boot aus dem 3D-Drucker

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Kolumne: Von Telefonzellen, Akustikkopplern und Tretautos

Foto: Habbel

An dieser Stelle (Bild) stand viele Jahre eine Telefonzelle. Urlauber im belgischen Badeort de Haan nutzten sie, um mit ihrer Familie und mit Freunden zu telefonieren. 1987, vor 30 Jahren gab es keine Smartphones. Die Festnetztelefonie war der Standard. Telefonzellen prägten das Stadtbild. Heute steht an dieser Stelle ein temporäres Kunstwerk. Coq sur Mer.

Vor 30 Jahren habe ich von der Telefonzelle mit einem Akustikkoppler mit 300 Baud! Übertragungsrate Daten übertragen. Der Telefonhörer wurde in zwei Muscheln des Modems geklemmt. Das Modem war mit dem Rechner verbunden. Dann wurde eine Telefonnummer angewählt. Ein modulierter Ton meldete sich und starte den Transferprozess. Allerdings waren noch Befehle auf dem Rechner notwendig. Der Provider hieß CompuServe, war ein US-Unternehmen und einer der ersten Maildienstleister. Der NW Städte- und Gemeindebund- mein damaliger Arbeitgeber –  war deutschlandweit der erste Verband, der ein lokales Netzwerk hatte und Daten senden und empfangen konnte. Das war damals revolutionär und brachte mir eine zeitliche Unabhängigkeit vom Arbeitsort. Der eine oder andere Telefonkunde staunte nicht schlecht, wenn ich meinen klobigen und schweren Laptop in der Telefonzelle mit dem Telefonnetz verband. Leider musste er nun warten, bis die Texte übertragen wurden. Heute, 30 Jahre später gibt es in diesem Ort keine öffentlichen Telefonzellen mehr, fast jede Ferienwohnung verfügt über eine WLAN Verbindung. Diesen Text schreibe ich auf einem Smartphone im Café und in wenigen Minuten ist er im Netz und damit, wo auch immer auf der Welt, lesbar.

 

Es heißt so schön, die Digitalisierung ändert alles. Das stimmt.

Aber es gibt Ausnahmen. Eltern kennen sie. Dieses (Bild), ein „selbstfahrendes Auto“ für Kinder – es wird von Erwachsenen geschoben – gibt es noch immer.

Foto: Habbel

Es besteht aus Metall und dürfte fast 50 Jahre alt sein. Die Kinder haben daran große Freude. Aber nichts ist endgültig. Vielleicht gibt es in 30 Jahren diese kleinen, von den Kindern begehrten Minifahrzeuge auch batteriebetrieben als automatisch gesteuertes Fahrzeug. Die Eltern sitzen dann am Strand im Liegestuhl und  beobachten die Strecke ihrer Kinder. Denkbar, aber wohl nicht wünschenswert, oder? Wer weiß es, ob nicht auch das Füttern von Kutschpferden vor 100 Jahren Kindern Spaß gemacht hat. Die Veränderungen die vor uns liegen sind gewaltig, darauf müssen wir uns einlassen. Veränderung ist das Normale, nicht die Stabilität.