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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 25.9.2016

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. Klassenraum der Zukunft) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 25. September geht es um „den Auftritt Siegener Einzelhänder im Internet, den Online-Einkauf der Deutschen, ein „Kochbuch“ für kommunales E-Government, den Blog URBANET, eine Jobvermittlungsplattform für Flüchtlinge, das Engagement von Freifunk für die Vernetzung sozialer Einrichtungen, den Klassenraum der Zukunft und um eine Studie zu Bürgermeistern in Baden-Württemberg.“ 

Kopf der Woche: Harald Semler, Bürgermeister der Stadt Wetzlar

Buch der Woche: „Deutschland in Gefahr“ von Rainer Wendt

Webseite der Woche: http://www.arbeiten4punkt0.org

Lokalmedium der Woche: http://www. mittelhessenblog.de

Tweet der Woche: Stadt Weimar

Zu guter Letzt: Wahlprogramm der AFD wissenschaftlich geprüft – Terra X

Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier

Der ZMI kann kostenlos hier abonniert werden.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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Digitaler Bildungspakt

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Die Koalitionsfraktionen haben einen gemeinsamen Beschluss gefasst, die Kultusministerkonferenz ein Strategiepapier erstellt, der IT-Gipfel befasst sich damit und die sozialen Netzwerke sind voller kontroverser Meinungen: Digitale Bildung ist das Top-Thema in Politik und Gesellschaft.

Und das aus gutem Grund, denn digitale Bildung sichert Chancengleichheit in einer digitalen Welt und ist Voraussetzung für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit.

Deshalb haben wir gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Zivilgesellschaft zu einem Digitalen Bildungspakt quer durch die Gesellschaft aufgerufen.

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Einladung > Kommen Sie nach Berlin!
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Mit der Konferenz zum Digitalen Bildungspakt am 8. und 9. November 2016 bündeln wir die Erfahrungen und das Wissen der Partner des Bildungspaktes. Wir geben einen Einblick in die maßgeblichen Entwicklungen für Lernen und Lehren in einer digitalen Welt in allen Bildungsbereichen. Mit Praxisbeispielen und Expertendiskussionen wollen wir der politischen Debatte um Strategien für digitale Bildung in Deutschland einen zusätzlichen Anstoß geben.

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Agenda > Was erwartet Sie?
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Pre-Konferenz | Dienstag, 8. November 2016 | 16:00 – 21:00 Uhr

Kreatives Programmieren, Live Music Coding und Bühnenshow
Kurz-Präsentationen und Networking

Konferenz | Mittwoch, 9. November 2016 | 13:30 – 18:00 Uhr

Präsentationen aller Partner aus dem Digitalen Bildungspakt
Vorträge, Expertentalks, Projektimpulse, Workshops von und mit Kindern

Expertentalk | Mittwoch, 9. November 2016 | 18:00 – 21:00 Uhr

Als Highlight am Abend treffen sich hochkarätige Akteure der Digitalen Bildungsdebatte, um zu diskutieren, welcher politischen Weichenstellungen es bedarf. Mit dabei sind u. a.:

Saskia Esken, Mitglied des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Didacta Verband
Franz-Reinhard Habbel, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Gesellschaft für Informatik
Patrick Meinhardt, Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft
Lena-Sophie Müller, Initiative D21 e.V.
Sabine Bendiek, Microsoft Deutschland GmbH

Denkanstöße gibt Ralph Müller-Eiselt, Bertelsmann Stiftung, der gemeinsam mit Jörg Dräger das Buch „Die digitale Bildungsrevolution“ veröffentlicht hat.

Moderation: Jan-Martin Wiarda, Wissenschafts- und Bildungsjournalist

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Location > Wo findet es statt?
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Microsoft Berlin | Unter den Linden 17, 10117 Berlin

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Anmeldung > Seien Sie dabei!
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Registrieren Sie sich bis zum 23. Oktober 2016 für die Teilnahme.

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Partner > Wer steckt dahinter?
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Partner des Digitalen Bildungspaktes sind:

Bündnis für Bildung, Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutschland sicher im Netz, Didacta Verband, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), Gesellschaft für Informatik, Initiative D21 e.V., Institute of Electronic Business, Microsoft Deutschland GmbH, Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, 21st Century Competence Center im fjs e.V.

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E-Government: Aus Modellkommunen müssen Labore werden

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Statement von Franz-Reinhard Habbel auf der Abschlussveranstaltung  E-Government-Modellkommunen am 27.9.2016 in Berlin
Modernes eGoverment ist auf Zusammenarbeit angewiesen. Das gilt gerade für einen föderalen Staat wie Deutschland. Kooperation und Kollaboration sind zwei Wesensmerkmale der Digitalisierung. Sie fördern den Prozess der Zusammenarbeit. Verfassungsrechtliche Grenzen machen diese Zusammenarbeit aber nicht immer leicht. Gleichwohl zeigt sich, dass bei gutem Willen viele Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aktiviert werden können. Das hat auch das Modellprojekt eGovernment gezeigt, was nach zwei Jahren zu Ende geht. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich dem Bund für sein Engagement danken. Das gilt für Organisation und Finanzierung gleichermaßen. Im kommunalen Bereich werden wir die gewonnenen Erkenntnisse nutzen und umsetzen. Was das im Einzelnen ist, wird im Laufe des Tages noch dargestellt werden.
Die Modernisierung der Verwaltung und damit eGovernment ist kein abgeschlossener Prozess
Die Dynamik der Veränderungen wird sich in den nächsten Jahren eher beschleunigen. Globalisierung, Digitalisierung und Urbanisierung wirbeln hier einiges durcheinander. Davon wird jede Kommune betroffen sein. Jetzt geht es darum, die sich daraus ergebenden Chancen für Deutschland und Europa zu erkennen.
Alles ist in Bewegung 
Aufgaben verändern sich, die Digitalisierung gibt uns neue Instrumente zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von Herausforderungen in die Hand. Organisationsstrukturen werden von der Lebens- und Arbeitswelt beeinflusst. Das  Smartphone wird zu einem Ermächtigungstool.

Arbeit 4.0 wird auch den öffentlichen Dienst umkrempeln
Hier stehen wir gerade am Anfang. Bei alledem wird es darauf ankommen, die Lücke zwischen Lebenswelt und  politischer Systemwelt nicht zu groß werden zu lassen. Denn die Dynamik der Veränderungen ist größer geworden. Will die Politik ihre Handlungs- und Gestaltungsräume nicht verlieren, muss sie sich stärker der Wirklichkeit  stellen. Längst ist das Smartphone zur Fernbedienung der Welt geworden. Mehr als 85 mal nehmen wir das Smartphone pro Tag in die Hand. Wie wir uns informieren, bilden, arbeiten, von A nach B kommen und unsere Freizeit verbringen, vieles davon wird inzwischen über das Smartphone organisiert. 45 Millionen Geräte gibt es davon in Deutschland, Tendenz steigend. Die Digitalisierung hat inzwischen alle Lebensbereiche erreicht. Das betrifft Mobilität, Bildung, Energie, Gesundheit und Sicherheit in der Lebenswelt der Menschen. Gilt das auch für Politik und Verwaltung? Da habe ich an manchen Stellen meine Zweifel. Wie die Lebenswelt und die politische Systemwelt auseinander driften, zeigt das Beispiel Berlin. Die Bürgerämter als Schnittstellen zwischen Verwaltung und Bürger markieren exemplarisch eine Verstaubtheit und Zurückgebliebenheit. Daran müssen wir arbeiten, auch wenn hier schon vieles geschehen ist.
 
Veränderung ist die Normalität und nicht die Stabilität
Alles unterliegt dem Wandel. Das gilt für uns selbst, von der Geburt bis zum Tod, für Gegenstände und Organisationen. Wie soll es jetzt weitergehen?
Aus den Modellkommunen müssen sich Labore entwicklen
Noch haben wir solche Einrichtungen wie beispielsweise in Dänemark, nicht. Daran sollten wir arbeiten und ich glaube, dass gerade Sie, die von den Modellkommunen kommen, Interesse an dem Neuen haben, aufgeschlossen, innovativ sind und den Mut haben, Dinge nach vorne zu bringen. Das, was jetzt in diesem Projekt gewachsen ist an Zusammenarbeit, an Ideen, Projekten und Erfahrungen, sollten wir fortsetzen.
Kommunikation heißt das Stichwort
Zu dieser Kommunikation gehört auch, Probleme, die noch vor uns liegen, gezielt anzusprechen. Dabei geht es einerseits um Probleme bei der Umsetzung. Hier sollten alle Möglichkeiten der Digitalisierung genutzt werden, damit nicht einzelne Silo-Lösungen erarbeitet werden, sondern ein gutes Miteinander zu mehr Ganzheitlichkeit und zu einer höheren Servicequalität führt. Das Thema Portalverbund ist so ein Zusammenarbeitsprojekt. Wir unterstützen das.
Nicht jedes Problem braucht ein eigenes Amt 
Zusammen schaffen wir mehr. Notwendig ist aber eine bessere Kommunikation über die Dinge, die wir auf den Weg gebracht haben. Da haben wir Nachholbedarf.
Anderseits geht es darum, aus e-Government ein Digitales Government zu machen. Damit meine ich, die zentralen Politikfelder wie Bildung, Mobilität, Gesundheit, Energie und Sicherheit stärker anzugehen. Ein Stichwort heißt hier Smarte Infrastruktur.    
Mit der Hilfe von Start-ups sollten wir versuchen, die Verwaltung in die digitale Moderne zu bewegen. Deutschland verfügt ihr über erhebliche Potenziale, die wir leider bisher noch zu wenig nutzen.
Warum gibt es kein start-up in der öffentlichen Verwaltung?
So etwas in Partnerschaft mit Hochschulen, Rechenzentren und Kommunen zu entwickeln, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt, sollte das Ziel sein. Um das Potenzial von Start-ups nutzen zu können, könnten wir ein Accelerator Programm auflegen. Was heißt das? Eine Auswahl von Startups könnte drei Monaten im Bereich Verwaltung an Ideen und praxistauglich an Lösungen feilen. Dabei würden Sie von Mentoren unterstützt.
Wir müssen die Möglichkeiten der Digitalisierung besser für die Umsetzung politischer Ziele nutzen. Beispiel Sicherheit: für die Bürgerinnen und Bürger ist dies ein wichtiges Thema. Was können wir tun um dieses Thema in der Verwaltung zu priorisieren?
 
Insoweit muss e-Government politischer werden und sich zur echten Digitalisierung entwickeln. Dafür ist die Kommune die Startrampe. 
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Smart Hero Award 2016 für „Flüchtlinge Willkommen“ 

Foto: Wiggers

Foto: Wiggers

Das Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel stellte heute in Berlin den Preisträger der Kategorie Flüchtlinge des Smart Hero Award 2016 vor. Die Laudatio im Wortlaut:

„Zunächst ein Bekenntnis: Der Smart Hero Award ist für mich der wichtigste Preis des Jahres.

Die Digitalisierung ist ein neues und wichtiges Element der Flüchtlingshilfe und der Integration. Sie bietet uns völlig neue Möglichkeiten, Menschen zu befähigen, zu unterstützen und das soziale Kapital der Gesellschaft zu aktivieren. Ich freue mich besonders, auch als Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ein außergewöhnliches Projekt zur Flüchtlingshilfe als Sieger des Smart Hero Award 2016 zu verkünden. Die Jury hat entschieden: Der Gewinner ist: „Flüchtlinge Willkommen“.

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Flüchtlinge Willkommen ist ein leuchtendes Beispiel für das Engagement der Zivilgesellschaft.
Diese Plattform war für mich unter anderem der Auslöser im vergangenen Jahr, dass Thema Digitalisierung und Integration in den Fokus zu stellen. Flüchtlinge Willkommen hat einen Weg gefunden, Menschen in private Unterkünfte zu vermitteln. Es macht deutlich, was für ein Engagement in der Gesellschaft vorhanden ist und welche Bedeutung das Internet und soziale Netzwerke haben.

Ohne das tatkräftige Engagement der vielen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland können wir die vielfältigen Herausforderungen, die mit dem Ankommen der Menschen und der Integration verbunden sind, nicht bewältigen. Die Digitalisierung bietet uns völlig neue Möglichkeiten, die Integration voranzutreiben. Wir müssen die Instrumente nur auch nutzen! Netzwerke spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Mit dem Tool „Flüchtlinge Willkommen“ wurden hunderte von Wohnungen vermittelt. Gerade wegen der Wohnungsknappheit in Deutschland und den Mietpreisen, insbesondere in Berlin ist das bewundernswert. Es zeigt, dass auch ein kleines Team Großes leisten kann. Die App „Flüchtlinge Willkommen“ trägt dazu bei, dass Deutschland in der Lage ist, seinen humanitären Pflichten nachzukommen. Bemerkenswert bei dem Projekt ist auch die Mikrofinanzierung durch Spenden der Bevölkerung. Jeder noch so kleine Betrag ist hier willkommen.

„Flüchtlinge Willkommen“ ist ein großartiges Projekt – inzwischen auch international ausgeweitet. Es macht Mut und schafft Vertrauen – beides brauchen wir gerade jetzt für eine offene Gesellschaft!“

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Inhalt Zehn-Minuten-Internet Newsletter vom 18.9.2016

Im Z-M-I, dem Zehn-Minuten-Internet Newsletter berichte ich jeden Sonntag über interessante Links (heute u.a. zur Demokratie) aus dem Internet für Bürgermeister, Ratsmitglieder und Kandidaten. zmiheader_4_copy-5

In der Ausgabe vom 18. September geht es um „Demokratie ist nicht die Mehrheit der Straße“, das Projekt „Aula – Schule gemeinsam gestalten“, eine Internetseite für Kinder, Führung im Zeiten des digitalen Wandels, Umwelt und Naturschutz in Wiesbaden, die App Integreat, die App German Road Safety, Zeit für Mobilwandel, die Plattform imGrätzi, einen Regionalworkshop des CoLab und Kürschners Medientraining. 

Kopf der Woche: Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender der KOMBA

Buch der Woche: „Die neuen Deutschen: Ein Land vor seiner Zukunft“, von Herfried und Marina Münkler

Webseite der Woche: http://www.plastiktueten-verhueten.de

Lokalmedium der Woche: http://www. webmoritz.de

Tweet der Woche: Thorsten Krüger, Bürgermeister Stadt Gestand

Zu guter Letzt: Heute vor 50 Jahren: Raumpatrouille Orion – Folge 1 Angriff aus dem All

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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Ihr Franz-Reinhard Habbel

 

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WiFi4EU“ will Kommunen bei kostenfreien Wi-Fi-Zugangspunkten unterstützen

Mit der neuen Initiative der EU sollen alle interessierten lokalen Behörden die Möglichkeit erhalten, ihren Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise in öffentlichen Gebäuden und in deren Umfeld sowie in Gesundheitszentren, Parks oder Anlagen freie Wi-Fi-Zugänge anzubieten.

Mit einer Erstausstattung von 120 Mio. Euro hat dieses neue Gutscheinsystem das Potenzial, an Tausenden von öffentlichen Plätzen Internetanbindungen in der Größenordnung von 40 bis 50 Millionen Wi-Fi-Verbindungen pro Tag zu ermöglichen. Die Mittel für die Einrichtung lokaler drahtloser Zugangspunkte sollten nach Annahme des Systems durch das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten rasch zur Verfügung stehen. Bis 2020 sollten mindestens 6000 bis 8000 Kommunen von diesem neuen Projekt profitieren. Wie in der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr vorgesehen, wären Behörden, die ihren Bürgerinnen und Bürgern diesen Dienst anbieten, für die von den Nutzern übertragenen Inhalte nicht verantwortlich. (Quelle EU)

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Digitaler Binnenmarkt: Kommission ebnet Weg für schnelles Internet

In seiner Rede zur Lage der Union 2016 hat EU-Präsident Junker weitere Initiativen für ein schnelles Internet in Europa angekündigt  mit denen die wachsenden Anforderungen an die Netzanbindung in Europa erfüllt und Europas Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden sollen. Drei strategische Ziele wurden aufgestellt, die bis 2025 umgesetzt werden sollen:

  • Alle Bereiche mit besonderer sozioökonomischer Bedeutung wie Schulen, Hochschulen, Forschungszentren, Verkehrsknotenpunkte, Anbieter öffentlicher Dienste (etwa Krankenhäuser und Verwaltungen) sowie Unternehmen, die sich in hohem Maße auf Digitaltechnik stützen, sollten eine äußerst leistungsstarke Gigabit-Internetanbindung haben (mit Sende- und Empfangsgeschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde).
  • Alle europäischen Privathaushalte sollten, unabhängig davon, ob sie sich auf dem Land oder in der Stadt befinden, einen Internetanschluss mit einer Empfangsgeschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s haben, die auf Gbit/s-Geschwindigkeit aufgerüstet werden kann.
  • Alle Stadtgebiete sowie alle wichtigen Straßen- und Bahnverbindungen sollten durchgängig mit einer 5G-Anbindung, d. h. mit drahtlosen Kommunikationssystemen der 5. Generation, versorgt werden. Als Zwischenziel sollte bis 2020 mindestens eine Großstadt in jedem Mitgliedstaat auf gewerblicher Grundlage mit 5G-Technik ausgerüstet werden.

Weitere Informationen hier

 

 

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Mit dem Blick in den (Tages)Spiegel zur Wahl

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Im Zuge der anstehenden Berliner Wahlen können sich die Berliner Bürgerinnen und Bürger einige hilfreiche Tools zu Nutze machen. Der Tagesspiegel bietet mit diesen auf seiner Homepage ein leuchtendes Bespiel für moderne Wahlberichterstattung. Das Beispiel zeigt, wie wirkungsvoll Print und Online heute zusammenwirken können. 

Mittels interaktiver Grafiken und Karten können die Besucher feststellen, wie der eigene Wahlbezirk in der Vergangenheit gewählt, historische Wahlergebnisse abrufen, überprüfen wie nah sich die unterschiedlichen Parteien inhaltlich stehen oder vom Wahl-O-Maten bis zum Bezirk-O-Maten selbst testen, welche Partei zu einem passt.

Einen genaueren Einblick erhält man unter der Rubrik „Bezirke im Portrait“. Hier werden nicht nur die Stadtteile, sondern auch die jeweiligen Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung vorgestellt. Schließlich bildet sich die große Welt im Kiez ab.

Weitere detaillierte Informationen bieten darüber hinaus die jeweiligen Artikel der Wahlserien, welche sich inhaltlich mit den wichtigsten aktuellen politischen Fragestellungen, wie z.B. Integration, Sicherheit Klima oder Wirtschaft,  beschäftigen.

Ebenso werden die Besucher der Seite über alle aktuellen Veranstaltungen rund um die Wahl, über extra angelegten Terminkalender, informiert. Wer noch näher im Geschehen sein möchte, kann zudem alle Twitter-Kommentare unter dem Hashtag #agh16 live mitverfolgen.

Auf kompakte  Art und Weise wird allen Interessierten die Möglichkeit geboten, sich schnell, interaktiv und dennoch umfassend mit den wichtigsten Fragestellungen zu beschäftigen.

Damit bietet die Zeitung ein innovatives Konzept für mehr Transparenz und Teilhabe im politischen Diskurs.